Jahn Regensburg gegen Osnabrück

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 01.11.2019

Marc Heider

Luft nach oben: Marc Heider (l.) verbuchte zwar bereits drei Assists, wartet aber noch auf sein erstes Saisontor. © imago images / pmk

Nach ihrem Aus in der ersten Pokal-Runde konnten sich Jahn Regensburg und der VfL Osnabrück in den vergangenen Tagen komplett auf ihr direktes Duell zum Auftakt des zwölften Spieltages konzentrieren. Regensburg winkt dann nach acht Punkten aus den letzten vier Partien zumindest vorübergehend der Sprung auf Platz vier, während Osnabrück den nächsten Versuch unternimmt, nach sechs sieglosen Spielen endlich wieder dreifach zu punkten.

Jahn Regensburg: Auch Gimber fehlt

Zwölf Begegnungen gab es bisher zwischen beiden Vereinen. Regensburg konnte davon bei drei Unentschieden und sechs Niederlagen lediglich drei gewinnen. Auch zu Hause hat der Jahn mit einem Sieg, drei Remis und zwei Pleiten eine negative Bilanz. Das bis dato letzte Aufeinandertreffen verlor Regensburg 2016/17 in der 3. Liga vor heimischem Publikum mit 1:2.

Jahn-Trainer Mersad Selimbegovic weiß natürlich auch, dass die Ausbeute der letzten Wochen gemessen an den oft allenfalls durchwachsenen Leistungen praktisch das Optimum war und eine Steigerung her muss, soll es erfolgreich weitergehen. Dabei muss Selimbegovic weiter auf den etatmäßigen Rechtsverteidiger Benedikt Saller verzichten, sodass Nicolas Wähling der dritte Startelfeinsatz in Folge winkt.

Während Saller bald zurückkehren soll, hat sich nach Oliver Hein (Schulter-OP) und Andreas Geipl (Adduktorenverletzung) auch Benedikt Gimber (Jochbein- und Kieferhöhlenanbruch) für längere Zeit abgemeldet. Neben Max Besuschkow könnte nun Marc Lais im zentralen Mittelfeld eine neue Chance erhalten.

Offensiv hat unterdessen Jan-Marc Schneider mit seinem Jokertor zum 1:1-Ausgleich beim 1. FC Nürnberg den Konkurrenzkampf verschärft. Schneider ist nun sogar ein Kandidat für die Startelf als Sturmpartner von Marco Grüttner, nachdem Andreas Albers und Erik Wekesser diese Rolle in den vergangenen Wochen nicht wie erhofft ausfüllen konnten. Auf Linksaußen könnte unterdessen der in Nürnberg gar nicht berücksichtigte Jann George statt Federico Palacios beginnen.

VfL Osnabrück: Eine erneute Chance für die Torlos-Offensive?

Wo die größten Probleme des VfL Osnabrück liegen, lässt sich unschwer an nur einem eigenen Tor in den letzten sechs Spielen erkennen, während hinten zwei Mal in Folge die Null stand und eine gewisse Stabilität vorhanden ist.

Mit der Umstellung auf eine Doppelspitze mit Marcos Alvarez und Marc Heider sowie Anas Ouahim als Kreativkraft dahinter, entwickelte Osnabrück am vergangenen Wochenende gegen Greuther Fürth (0:0) zwar mehr Torgefahr, blieb allerdings erneut ohne zählbaren Erfolg. Nichtsdestotrotz könnte sich Trainer Daniel Thioune, der Fortschritte erkannt hat, erneut dem gleichen Offensivpersonal das Vertrauen schenken.

Generell ist eine unveränderte Startelf möglich, zumal die Leistung gegen Fürth durchaus ordentlich war. Mit Etienne Amenyido, der seine Rotsperre abgesessen hat, steht indes eine zusätzliche Option für die Offensive zur Verfügung, die zumindest im Laufe der Partie zum Thema werden könnte. Nils Körber, Maurice Trapp, Simon Haubrock und Konstantin Engel fallen dagegen sicher weiterhin aus, ebenso wie Kevin Friesenbichler.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Freitag, 18.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 22.15 Uhr bei Sky Sport News HD und Sport 1. Kommentator: Holger Pfandt

Unser abschließender Wett Tipp:

Trotz unterschiedlicher Ausbeute konnten beide Teams in den letzten Wochen nur bedingt überzeugen. Beide waren aber zugleich zuletzt nicht oder zumindest nicht einfach zu besiegen. Eine Punkteteilung wäre letztlich nicht überraschend. »Jetzt mit 3.55-Quote bei Interwetten auf Unentschieden tippen.