Jahn Regensburg: Konkurrenzkampf in der Offensive verschärft

Jan-Marc Schneider meldet sich nach schwierigen Wochen zurück

Jan-Marc Schneider jubelt nach Tor in Nürnberg

Bringt sich in Stellung. Nach seinem Ausgleichstreffer in Nürnberg will Jan-Marc Schneider mehr. ©imago images/Sascha Janne

In der vierten Minute der Nachspielzeit hat Jan-Marc Schneider Jahn Regensburg am Sonntag beim 1. FC Nürnberg mit dem Treffer zum 1:1 einen Punkt gerettet. Ausgerechnet Schneider, der nach drei Startelfeinsätzen an den ersten drei Spieltagen zuletzt wochenlang nicht berücksichtigt worden war und als Verlierer des heißen Konkurrenzkampfs in der Jahn-Offensive galt.

Nun aber hat sich der Neuzugang vom FC St. Pauli mit seinem Jokertor in Erinnerung gebracht. Der 25-Jährige hat nun sicherlich die Hoffnung auf wieder mehr Einsatzzeiten als in den vergangenen Wochen. Ob sich diese erfüllt, bleibt aufgrund der großen Konkurrenz aber abzuwarten.

Grüttner und Stolze gesetzt

Im 4-4-2 von Trainer Mersad Selimbegovic sind letztlich nur vier Plätze für inklusive Schneider sieben Bewerber vorhanden. Gesetzt im Angriff ist Kapitän Marco Grüttner, während Sebastian Stolze in der Regel auch von Beginn an dabei ist und schon sowohl auf beiden Flügeln als auch neben Grüttner aufgelaufen ist.

In Nürnberg kam Stolze als Rechtsaußen zum Zug. Links begann Federico Palacios und im Sturm fungierte Andreas Albers als Nebenmann Grüttners. Schon am Freitag im Heimspiel gegen den VfL Osnabrück könnte die Regensburger Startelf aber schon wieder anders aussehen. Auch deshalb, weil Palacios und Albers in Nürnberg keine Argumente in eigener Sache liefern konnte.

Derstroff, Heister und Wähling als zusätzliche Optionen

Neben Schneider dürfen deshalb auch der auf beiden Flügeln einsetzbare Jann George und Erik Wekesser hoffen. Wekesser, der im Sturmzentrum am besten aufgehoben ist, blieb in Nürberg erstmals seit dem zweiten Spieltag ohne Einsatzzeit und muss sich wieder neu anbieten. Das gilt noch mehr für Julian Derstroff, der im Moment ganz hinten dran ist.

Abgeschrieben ist Derstroff aber nicht und könnte den Konkurrenzkampf sogar noch zusätzlich anheizen. Ebenso wie der bislang dreimal eingewechselte Florian Heister und Nicolas Wähling, der zuletzt auf der ungewohnten rechten Abwehrseite zu seinem Zweitliga-Debüt kam, künftig aber auch eine Reihe weiter vorne eine Alternative darstellt.

Eine Prognose für die Aufstellung gegen Osnabrück fällt zu Beginn der Woche noch schwer. Gänzlich überraschen würde es aber nicht, sollte sich Selimbegovic für Schneider neben Grüttner in der Spitze entscheiden, flankiert von Stolze rechts und George links.

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