VfL Osnabrück: Die Flaute geht weiter

Auch mit Doppelspitze gelingt kein Treffer

Ulrich Taffertshofer gibt bei Spiel Osnabrück vs Fürth Anweisungen

Enttäuschung. Ulrich Taffertshofer und der VfL mussten sich erneut ohne Tor zufrieden geben. ©imago images/Kirchner-Media

Weil Schiedsrichter Sven Waschitzki nach Intervention des VAR kurz vor der Halbzeit auf Foulspiel von Sebastian Ernst an Joost van Aken entschied und so den Führungstreffer der Gäste aberkannte, blieb der VfL Osnabrück zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentor. Nach dem 0:0 bei Hannover 96 trennten sich die Lila-Weißen auch von Greuther Fürth mit einem torlosen Remis, mit dem der Vorsprung auf Rang 16 sogar auf drei Punkte ausgebaut wurde.

Bei aller Freude über die defensive Stabilität und die mit neun Gegentoren inzwischen beste Hintermannschaft der Liga, die sowohl mit Vierer- als auch wie gegen Fürth mit Dreierkette funktioniert, bereitet das Offensivspiel unverändert Sorgen.

Seit 437 Minuten torlos

Seit dem 3:0-Sieg am 1. September gegen den Karlsruher SC gelang der Mannschaft von Trainer Daniel Thioune in sechs Partien nur noch ein einziges Tor. Aktuell wartet Osnabrück seit 437 Minuten und dem Freistoßtreffer von Kevin Wolze gegen den FC St. Pauli (1:1) auf eine Torerfolg.

Wir kommen den Einschlägen näher. (Daniel Thioune)

Auch die Umstellung auf eine Doppelspitze mit Marc Heider und Marcos Alvarez, hinter der Anas Ouahim als Kreativkraft agierte, brachte keinen zählbaren Erfolg. Allerdings entwickelte Osnabrück mehr Torgefahr als in den Spielen zuvor, weshalb Coach Thioune gegenüber dem „Kicker“ (Ausgabe 88/2019 vom 28.10.2019) auch eine positive Tendenz erkannt hat: „Wir kommen den Einschlägen näher, deshalb haben wir Geduld mit den Stürmern.“

Damit das kleine Polster nach unten gewahrt und im Idealfall sogar vergrößert werden kann, sind neben einer sicheren Defensive aber auch eigene Tore unerlässlich. Den nächsten Versuch, den Bock umzustoßen, unternimmt Osnabrück am Freitag bei Jahn Regensburg. Dort sollte man sich indes besser nicht auf unterhaltsame 90 Minuten einstellen. Denn in den ersten fünf Auswärtsspielen erzielte Osnabrück lediglich ein einziges Tor, ließ aber auch nur vier Gegentreffer zu.

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