Vorschau auf KSC vs Darmstadt 98

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 16.05.2020

Setzt sich Dursun wieder gegen Thiede durch? Jetzt auf KSC vs Darmstadt wetten

Will den Positiv-Lauf mit Darmstadt fortsetzen: "Lilien"-Knipser Serdar Dursun. ©imago images/Jan Huebner

Bereits zum dritten Mal in dieser Saison stehen sich der Karlsruher SC und Darmstadt 98 gegenüber. Nachdem der KSC im Herbst in der Liga ein 1:1 aus Darmstadt mitnehmen konnte und im DFB-Pokal sogar einen 1:0-Auswärtssieg feierte, beginnt für die Badener nun im heimischen Wildparkstadion der Endspurt um den Klassenerhalt. Während der KSC als Tabellensiebzehnter unter Druck steht, wollen die Lilien ihre Serie von zehn Spielen ohne Niederlage fortsetzen und sich im vorderen Drittel festsetzen.

KSC: Zwei Sperren und zwei Fragezeichen

Nach den bisherigen 32 Duellen weist der KSC mit 17 Siegen die klar bessere Bilanz auf. Für Darmstadt sind dagegen bei sieben Unentschieden nur acht Erfolge notiert. In Karlsruhe konnten die Lilien bei zwei Remis und elf Niederlagen nur zwei Siege feiern. Einer davon gelang aber beim bis dato letzten Gastspiel in der Saison 2014/15, als der auch diesmal in der Darmstädter Startelf erwartete Tobias Kempe das einzige Tor der Partie erzielte.

Die Hoffnung auf einen Aufschwung durch den Trainerwechsel von Alois Schwartz zu Christian Eichner hat sich beim KSC nicht erfüllt. Aus fünf Spielen unter dem vorherigen Co-Trainer reichte es nur zu vier Zählern. Zudem musste direkt bei Eichners Einstand das Aus im DFB-Pokal beim 1. FC Saarbrücken (3:5 n.E.) verkraftet werden. Dennoch und trotz reichlich Unruhe im Umfeld ist die Situation keineswegs aussichtslos.

Schon gegen Darmstadt sollten aber drei Punkte her, damit nicht nur der Relegationsplatz, sondern auch das rettende Ufer in Reichweite bleibt. Nicht zur Verfügung stehen beim Re-Start indes die gesperrten Christoph Kobald und Änis Ben-Hatira sowie die noch nicht fitten Kyoung-Rok Choi und Babacar Gueye. Kapitän David Pisot (Probleme am Hüftbeuger), der anstelle von Kobald in der Innenverteidigung beginnen könnte, und Burak Camoglu (Blinddarm-OP) waren unter der Woche auch noch nicht bei 100 Prozent.

Personell sind somit noch Fragezeichen vorhanden. Nach dem missglückten Versuch mit einer Dreierkette im bis dato letzten Spiel beim 1. FC Heidenheim (1:3), ist unterdessen taktisch wieder mit einer Viererkette zu rechnen. Auch ist die Rückkehr zu Philipp Hofmann als alleiniger Spitze nicht unwahrscheinlich. Dadurch könnte mit Lukas Fröde oder Alexander Groiß eine zusätzliche Absicherung ins Mittelfeld eingebaut werden.

Darmstadt 98: Die gleiche Elf wie im März?

Auch wenn seit der letzten Partie gegen den VfL Bochum (0:0) einige Zeit vergangen ist und in dieser Zeit unter anderem die Verpflichtung von Markus Anfang als künftigem Trainer bekannt gegeben wurde,  wird sich bei Darmstadt erst einmal wohl nicht allzu viel verändern. An den letzten neun Spieltagen steht nach wie vor der scheidende Coach Dimitrios Grammozis in der Verantwortung, der vor der Corona-Pause eine funktionierende Elf gefunden hat.

Gut möglich daher, dass in Karlsruhe die gleiche Mannschaft beginnt wie gegen Bochum. Nicolai Rapp wird dabei in Abwesenheit der weiter verletzten Immanuel Höhn und Mathias Wittek als Nebenmann von Dario Dumic in der Innenverteidigung erwartet.

Ein kleines Fragezeichen steht indes hinter der linken Abwehrseite. Sollte Fabian Holland, dessen Frau hochschwanger ist, kurzfristig das Quarantäne-Trainingslager verlassen, wäre ein Einsatz in Karlsruhe nicht möglich. In diesem Fall würde Matthias Bader von der rechten auf die linke Seite der Viererkette rücken. Patrick Herrmann, der ansonsten wohl das Nachsehen gegenüber Bader hätte, würde als Rechtsverteidiger starten.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Samstag, 13 Uhr), Free-TV-Highlights ab 18.30 Uhr in der ARD-Sportschau. Kommentator: Holger Pfandt

Unser abschließender Wett Tipp:

Der KSC weiß, was die Stunde geschlagen hat und wird entsprechend konzentriert sowie sehr entschlossen ins Spiel gehen. Der Heimvorteil entfällt zwar wegen der fehlenden Fans praktisch, doch könnte es für den KSC ein Vorteil sein, dass durch die Corona-Pause der Darmstädter Lauf gestoppt wurde. » Jetzt mit 13.00-Quote (statt regulär 2.65) bei Wirwetten auf KSC-Sieg tippen.