KSC: Kämpft sich David Pisot zurück?

Einsatz des Kapitäns ist noch unsicher

David Pisot

Ob David Pisot gegen Darmstadt spielen kann, ist noch offen. © imago images / eu-images

Auch drei Tage vor dem Start in die letzten neun Spieltage wird beim Karlsruher SC vieles von den Diskussionen um den vom „Bündnis KSC“ geforderten Rücktritt von Präsident Ingo Wellenreuther überlagert. Während in dieser Frage in den kommenden Tagen eine Entscheidung erwartet wird und im Zuge dessen auch bezüglich einer im Raum stehenden Planinsolvenz, bereitet Trainer Christian Eichner seine Mannschaft auf das so wichtige Heimspiel am Samstag gegen Darmstadt 98 vor.

Dabei muss sich Eichner Gedanken über die personelle Besetzung seines Abwehrzentrums machen. Klar dürfte sein, dass die im letzten Spiel vor der Corona-Pause beim 1. FC Heidenheim (1:3) installierte Dreierkette, die bereits zur Halbzeit wieder durch eine Viererabwehrreihe ersetzt wurde, keine Option sein wird. Ebenso ist fest davon auszugehen, dass Daniel Gordon in der Innenverteidigung starten wird. Wer neben dem 35-Jährigen vor Keeper Benjamin Uphoff für Ordnung sorgen soll, ist aber noch offen.

Christoph Kobald gegen Darmstadt gesperrt

Weil Christoph Kobald in Heidenheim die fünfte gelbe Karte sah, muss der 22-jährige Österreicher, der sich unter Eichner einen Stammplatz erobern konnte, auf jeden Fall passen. Eine neue Chance winkt damit eigentlich Kapitän David Pisot, der von Kobald verdrängt wurde und Ende Februar öffentlich deutlich machte, seine Versetzung auf die Ersatzbank nicht nachvollziehen zu können.

Allerdings plagt sich Pisot derzeit mit Problemen am Hüftbeuger herum. Der 32-Jährige ist zwar im Quarantäne-Trainingslager in der Sportschule Schöneck dabei, laut den pz-news aber noch nicht voll belastbar. Nicht auflaufen zu können wäre für den Routinier nun richtig bitter, würde die Möglichkeit, sich wieder aufzudrängen, doch verstreichen. Und neben Kobald könnte im Kampf um die Stammplätze noch ein weiterer Akteur gegenüber Pisot Pluspunkte sammeln.

Einen vierten Innenverteidiger hat der KSC zwar nicht im Kader, doch mit Lukas Fröde und auch Alexander Groiß könnten zwei gelernte Sechser eine Reihe weiter hinten aushelfen. Und sollte Coach Eichner wie schon häufiger im zentralen Mittelfeld wieder auf eine Doppelsechs mit Marvin Wanitzek und Jerome Gondorf bauen, könnten Fröde oder Groiß auch längerfristig den Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung befeuern. Für Pisot würde es in diesem Fall nicht einfacher, den Weg zurück in die erste Elf zu finden.

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