KSC: Dzenis Burnic ablösefrei zum FC Augsburg?

Vertrag läuft im Sommer aus

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 14.04.26 | 15:59
© IMAGO / Zink

Seit 2023 beim KSC: Dzenis Burnic. © IMAGO / Zink

Den Klassenerhalt hat der Karlsruher SC seit dem vergangenen Freitag und dem 4:1-Sieg gegen Arminia Bielefeld mit nun 40 Punkten auf dem Konto so gut wie sicher in der Tasche. Die damit verbundene, frühzeitige Planungssicherheit für ein weiteres Jahr in Liga zwei freilich können die Badener auch bestens gebrauchen, stehen doch nicht zuletzt wegen der Trennung von Trainer Christian Eichner im Sommer größere Änderungen bevor.

Über die offene Trainerfrage hinaus sind einige weitere Personalien fraglich. Während beim vor allem von Borussia Mönchengladbach umworbenen David Herold die Zeichen auf Abschied stehen, würden auch konkrete und millionenschwere Angebote für Louey Ben Farhat nicht überraschen. Weil unklar ist, wer neuer Trainer und wie der künftige Kader aussehen wird, hat zuletzt auch Kapitän Marvin Wanitzek seine Zukunft offen gelassen.

Augsburg nicht zum ersten Mal interessiert

Anders als Wanitzek, Herold und Ben Farhat, die noch über den Sommer hinaus an den KSC gebunden sind, besitzt Dzenis Burnic nur noch einen Vertrag bis zum 30. Juni. Wie es mit dem 27 Jahre alten Mittelfeldspieler weitergeht, ist dementsprechend nochmals mehr unklar.

Dass der im Sommer 2023 vom 1. FC Heidenheim in den Wildpark gewechselte Burnic auch kommende Saison für den KSC auflaufen wird, ist zwar nicht ausgeschlossen, doch offenbar bieten sich dem 18-fachen A-Nationalspieler Bosnien-Herzegowinas und designierten WM-Fahrer auch andere Alternativen.

Wie das Portal Reprezentacija.ba berichtet, soll sich der FC Augsburg wie schon vor einigen Jahren erneut für Burnic interessieren, dem damit der Sprung in die Bundesliga winken würde. Die Fuggerstädter könnten nach jetzigem Stand ablösefrei zuschlagen und sich mit Burnic einen variabel einsetzbaren Akteur als Schnäppchen sichern. Der KSC würde gleichzeitig einen Stammspieler verlieren, der bei insgesamt 27 Einsätzen in der laufenden Saison 22 Mal der Startelf angehört hat.

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