KSC: Shio Fukuda soll über diese Saison hinaus bleiben

Japaner mit positiver Tendenz

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 04.05.26 | 07:37
© IMAGO / Zink

Shio Fukuda gelangen bisher vier Treffer für den KSC. © IMAGO / Zink

Mit dem 2:1-Sieg gegen den SV Darmstadt 98 ist der Karlsruher SC am Wochenende auf den achten Tabellenplatz geklettert. Weil jede Platzierung in der Abschlusstabelle auf Jahre hinaus Einfluss auf die Höhe der TV-Gelder hat und natürlich Trainer Christian Eichner nach sechseinhalb Jahren ein positiver Abschied bereitet werden soll, will der KSC möglichst auch an den letzten beiden Spieltagen beim SC Paderborn und gegen den VfL Bochum siegen.

Dabei mithelfen darf sehr wahrscheinlich von Anfang an auch wieder Shio Fukuda, der bei seinem erst dritten Startelfeinsatz kurz vor Schluss gegen Darmstadt zum 2:1 einnetzte und in nun 18 Partien für den KSC bei immerhin vier Treffern steht. Eine auf den ersten Blick ausbaufähige Quote, die unter Berücksichtigung von vielen späten Einwechslungen und so nur 548 Minuten auf dem Platz aber in einem besseren Licht erscheint.

Schien es noch im Februar und März so, dass der zu diesem Zeitpunkt kaum bzw. gar nicht berücksichtigte Fukuda keine Zukunft im Wildpark haben würde, hat der 22 Jahre alte Japaner seit seinem Jokertor am 27. Spieltag gegen die SpVgg Greuther Fürth (3:1) einige Argumente in eigener Sache sammeln können.

In Mönchengladbach ohne große Perspektive

Geht es nach Mario Eggimann, hat der von Borussia Mönchengladbach ausgeliehene Angreifer durchaus ein Perspektive beim KSC: „Wir können uns sehr gut vorstellen, mit ihm weiterzumachen, aber am Ende muss er sich klar committen“, erklärte der Geschäftsführer gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten und dürfte in diesem Zusammenhang Fukudas Torjubel gegen Darmstadt inklusive Fingerzeig auf das Wappen auf seiner Brust zur Kenntnis genommen haben.

Eine Einigung mit Mönchengladbach scheint unterdessen nicht die ganz große Hürde zu sein, setzt man am Niederrhein dem Vernehmen nach doch nicht mehr auf Fukuda und könnte so auch dazu bereit sein, von einer mittels Kaufoption festgeschrieben Ablöse im siebenstelligen Bereich abzurücken. Möglich, dass die Personalie zusammen mit einem Wechsel von David Herold auf den Tisch kommt, der sich mit Gladbach bereits einig sein soll.

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