KSC: Meiko Wäschenbach vor Wechsel zu Alemannia Aachen?
Mittelfeldtalent ohne echte Perspektive
Seit Januar 2025 beim KSC, aber wohl nicht mehr lange: Meiko Wäschenbach. © IMAGO / Maximilian Koch
Das ganz dicke Ausrufezeichen hat der Karlsruher SC am Sonntag verpasst, aber trotz der 1:2-Niederlage gegen Inter Mailand geriet der Auftritt im vorletzten Testspiel der Sommervorbereitung ansprechend. Gegen den italienischen Meister lagen die Badener sogar bis in die Nachspielzeit in Führung, ehe ein Doppelpack von Andy Diouf der Partie noch eine komplette Wende gab.
Trainer Markus Senft bleibt nun noch das Testspiel am nächsten Samstag bei der TSG Hoffenheim, um seine Startelf für das Auftaktspiel am 8. August gegen Arminia Bielefeld zu identifizieren. Nicht ausgeschlossen indes ist, dass bis dahin noch Verstärkung aufschlägt. „Ich bin sicher, dass sich in unserem Kader schon noch die ein oder andere Position verändern wird“, deutete Senft noch weitere Neuzugänge an und wurde gegenüber dem kicker auf Nachfrage auch konkreter: „Dass wir in der Innenverteidigung auf jeden Fall noch etwas machen wollen, ist bekannt. Wir beobachten und evaluieren unseren Kader laufend.“
Wäschenbach am Wochenende nicht im Einsatz
Zur Evaluation des bestehenden Personals gehört freilich auch, Spielern mit geringer Perspektive einen Wechsel nahezulegen. Bereits vor Wochen ist in diesem Zusammenhang durchgesickert, dass Meiko Wäschenbach, Niclas Dühring, Mateo Kritzer und Noah Rupp einen schweren Stand haben werden.
Rupp (FC Wil 1900) und Kritzer (Eintracht Trier, Leihe) haben sich in der Zwischenzeit verabschiedet und allem Anschein nach wird Wäschenbach in Kürze folgen. Der 22 Jahre alte Mittelfeldmann, der im Januar 2025 eigentlich mit einigen Hoffnungen vom 1. FC Köln verpflichtet wurde, diese aber nicht erfüllen konnte, wurde am Wochenende weder gegen Inter Mailand noch im Test der B-Elf gegen den VfR Mannheim (2:3) eingesetzt.
Wohl auch deshalb, um beim längst auf Vereinssuche befindlichen, ehemaligen U-Nationalspieler einen potentiellen Wechsel nicht durch eine Verletzung zu gefährden. Wie die Badischen Neuesten Nachrichten berichten, könnte der Weg Wäschenbachs zu Alemannia Aachen führen. Der ambitionierte Drittligist verfügt aktuell nur über einen relativ kleinen Kader und sucht noch nach neuem Personal. Ein Wechsel nach Aachen, der wohl auch auf Leihbasis denkbar wäre, würde Wäschenbach auch ein Stück näher an die Heimat bringen, könnte im Gesamtpaket auch deshalb für alle Seiten interessant sein.
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