Hertha BSC: Dzenis Burnic noch ein Thema?

Bosnischer Nationalspieler ist weiter ohne Verein

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 03.09.26 | 08:18
© IMAGO / Eibner

Bis zum Sommer beim KSC: Dzenis Burnic (m.). © IMAGO / Eibner

Mit Gustaf Nilsson hat Hertha BSC kurz vor Transferschluss noch den gesuchten Mittelstürmer gefunden, mit dem die letzte große Kaderlücke geschlossen werden konnte. Dementsprechend zufrieden zeigte sich Sportdirektor Benjamin Weber auf der Vereinshomepage, zumal der 29 Jahre alte Schwede offenkundig der Wunschkandidat war.

„Gustaf deckt genau das Profil ab, das wir noch für den Angriff gesucht haben. Er ist groß, besitzt ein sehr gutes Kopfballspiel und ist abschlussstark. Zudem bringt er reichlich Erfahrung mit. Wir haben uns sehr lange um ihn bemüht und sind sehr froh, dass er sich dazu entschlossen hat, zu uns zu kommen“, kommentierte Weber die Verpflichtung des auch bei Hannover 96 gehandelten Nilsson, der zunächst auf Leihbasis vom Club Brügge in die Hauptstadt geholt wurde.

Während Nilsson noch neu hinzugekommen ist, hat sich der von Trainer Stefan Leitl aussortierte Leon Jensen noch verabschiedet und Arminia Bielefeld angeschlossen. Der Mittelfeldmann war bereits der 16. Abgang in der Sommertransferperiode, während vor Nilsson mit Oluwaseun Adewumi (FC Burnley), Farid Alfa-Ruprecht (Bayer Leverkusen) und Mads Pedersen (FC Augsburg) nur drei externe Neuzugänge präsentiert worden sind.

Gespräche mit Burnic?

Obwohl einige Talente aufgerückt und sich wie allen voran Soufian Gouram sehr gut entwickelt haben, ist der Kader durch das Ungleichgewicht bei Zu- und Abgängen nicht übermäßig breit besetzt. Denkbar deshalb, dass die Berliner Verantwortlichen noch mit einem vereinslosen Spieler nachrüsten, der auch nach Transferschluss unter Vertrag genommen werden könnte.

Weiterhin die Runde macht in diesem Zusammenhang der Name Dzenis Burnic. Der bosnische Nationalspieler und WM-Teilnehmer wird schon seit einigen Tagen mit Hertha BSC in Verbindung gebracht und soll sich mit den Verantwortlichen der Alten Dame in Gesprächen befinden. Mit dem 28-Jährigen würde das Berliner Aufgebot um einen variabel einsetzbaren Akteur erweitert, der im Mittelfeld alle Positionen besetzen kann und auch schon als Linksverteidiger im Einsatz war.

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