KSC: Louey Ben Farhat wechselt zum SC Freiburg – und bleibt noch ein Jahr

Transfer und sofortige Rückleihe

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 01.09.26 | 08:20
Louey Ben Farhat. © IMAGO / Eibner

Bis zum Mai 2027 im KSC-Trikot: Louey Ben Farhat. © IMAGO / Eibner

Die 2:5-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg war für den Karlsruher SC der erste Dämpfer in der neuen Saison unter Trainer Maximilian Senft, der zuvor mit vier Punkten aus den Partien gegen Arminia Bielefeld (2:1) und beim 1. FC Kaiserslautern (0:0) sowie dem 2:1-Erfolg in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Preußen Münster zufrieden sein konnte.

Bei Hannover 96 wartet auf die Badener nun am Freitag eine schwierige Aufgabe, bei der Coach Senft aber aller Voraussicht nach weiterhin auf Louey Ben Farhat bauen kann. Der 20-Jährige, der auch wegen anhaltender Wechselgerüchte keine optimale Vorbereitung absolvieren konnte, stand gegen Wolfsburg erstmals in der Startelf und das mit ziemlicher Sicherheit nicht zum letzten Mal.

Ablöse im Gesamtpaket nahe zehn Millionen Euro

Wie Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtet, hat sich der KSC zwar nun mit dem SC Freiburg auf einen Transfer geeinigt, der aber eine sofortige Rückleihe umfasst. Ben Farhat, für den aus dem Breisgau eine Ablöse von gut sieben Millionen Euro fließen soll, die sich durch Bonuszahlungen noch um bis zu 2,5 Millionen Euro erhöhen kann, wird somit erst im Sommer 2027 nach Freiburg übersiedeln und bis dahin weiter das KSC-Trikot tragen. Eine gute Lösung für alle Beteiligten und insbesondere auch das Sturmtalent, das noch einige Monate lang in bekanntem Umfeld reifen kann.

Die offizielle Bestätigung der Personalie wird im Laufe des Deadline Days erwartet. Klar dürfte damit dann auch sein, dass der KSC keinen neuen Stürmer mehr verpflichten wird. Neben Ben Farhat kann Coach Senft in vorderster Front auf Shio Fukuda und Moritz Broschinski sowie die Talente Eymen Laghrissi und John Davis Meyer zurückgreifen. Zudem könnte auch Noel Eichinger in der Spitze auflaufen.

Generell sieht es eher nicht danach aus, als würde der KSC kurz vor Transferschluss noch einmal tätig.

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