KSC: Auch der SC Freiburg wirbt um Louey Ben Farhat

Gespräche mit Eintracht Frankfurt festgefahren

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 28.08.26 | 11:02
Louey Ben Farhat. © IMAGO / Eibner

Entscheidung steht bevor: Louey Ben Farhat. © IMAGO / Eibner

Nach seiner Einwechslung im Pokalspiel bei Preußen Münster (2:1) war unverkennbar, dass Louey Ben Farhat dem Offensivspiel des Karlsruher SC enorme Qualität verleihen kann. Nicht ausgeschlossen allerdings, dass dem Joker-Einsatz am vergangenen Wochenende nicht mehr viele Spiele des Youngsters im Trikot der Badener folgen werden.

Schon seit Monaten steht ein Wechsel Ben Farhats in die Bundesliga im Raum, wobei es lange nur als Formsache galt, bis der KSC und Eintracht Frankfurt auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Nach wie vor ist auch eine Einigung zwischen der SGE und Ben Farhat vorhanden, doch zwischen beiden Vereinen scheinen die Gespräche festgefahren. Allen voran deshalb, weil sich die Eintracht wohl nicht entscheidend den Karlsruher Forderungen nähern will.

KSC will mindestens acht Millionen Euro als Sockelablöse

Kurz vor Transferschluss am Dienstag kommt nun aber offenbar neue Dynamik in die Personalie, denn nach Informationen von Sky hat Frankfurt im Werben um Ben Farhat Konkurrenz aus der Bundesliga bekommen. Auch der SC Freiburg, der am Donnerstagabend mit einem 4:1-Sieg im Play-Off-Rückspiel gegen den FC Motherwell die Qualifikation für die Ligaphase der Conference League perfekt gemacht und sich so weitere Millioneneinnahmen gesichert hat, soll seine Fühler nach dem 20 Jahre alten Angreifer ausgestreckt haben.

Laut Sky gab es bereits konkrete Gespräche zwischen dem Sport-Club und Ben Farhat, der auf einen Wechsel drängen soll und unbedingt noch in diesem Sommer den nächsten Schritt machen will. Ob Freiburg dazu bereit ist, die Forderungen des KSC zu erfüllen, bleibt freilich noch abzuwarten. Eine fixe Ablöse in Höhe von mindestens acht Millionen Euro sowie zusätzliche Bonuszahlungen stehen im Raum. Im Gesamtpaket dürften sich die Vorstellungen so weiterhin im zweistelligen Millionenbereich bewegen.

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