KSC: Andreas Müller vor dem Absprung?

Fortuna Düsseldorf zeigt Interesse

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 05.08.26 | 07:12
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Abschied nach nur einem Jahr? Andreas Müller. © IMAGO / STEINSIEK.CH

Die offizielle Bestätigung steht noch aus, doch angesichts übereinstimmender Medienberichte ist davon auszugehen, dass der Karlsruher SC seine Suche nach einem neuen Innenverteidiger mit starkem linken Fuß zeitnah erfolgreich abschließen kann. Sandro Trémoulet, zehnfacher A-Nationalspieler Madagaskars, wird aller Voraussicht nach beim KSC unterschreiben, der im Gegenzug für den 26-Jährigen eine Ablöse im sechsstelligen Bereich an den serbischen Erstligisten FK Radnik Surdulica überweist.

Vor dem Saisonstart am Samstag zu Hause gegen Arminia Bielefeld bekommt Trainer Maximilian Senft mit Trémoulet ein bislang noch fehlendes Puzzlestück hinzu und kann fortan aus vier Innenverteidigern auswählen. Im zentralen Mittelfeld ist die Auswahl auch dank der Neuzugänge Santeri Väänänen, Kevin Wiethaup und Tim Civeja sowie des aufstrebenden Youngsters Danyal Zor nochmals größer. Neben Hyeok-kyu Kwon sieht es dort auch für Lilian Egloff, der im 4-2-3-1 von Trainer Senft auf der Zehn aktuell Civeja vor sich hat, zunächst nur nach einem Bankplatz aus.

Gespräche mit Düsseldorf laufen

Noch schlechtere Perspektiven hat Andreas Müller, der vor einem Jahr als vermeintlicher Königstransfer für rund 700.000 Euro vom SV Darmstadt 98 verpflichtet worden ist, die Erwartungen aber nicht erfüllen konnte und in der Rückrunde teils wochenlang auf der Bank saß.

In der Vorbereitung zeichnete sich nun ab, dass Müller Stellenwert auch nach dem Trainerwechsel nicht besser geworden, eher sogar noch weiter gesunken ist. Ein Abschied nach nur einem Jahr gilt deshalb als denkbar und laut Sky-Reporter Dennis Bayer gibt es mit Fortuna Düsseldorf auch schon einen konkreten Interessenten.

Gespräche zwischen dem KSC und dem Zweitliga-Absteiger über einen Wechsel Müllers laufen Bayer zufolge, allerdings noch mit offenem Ausgang. Schwer vorstellbar indes, dass die Karlsruher Verantwortlichen dem 26-Jährigen größere Steine in den Weg legen würden, wenn die Rahmenbedingungen einigermaßen passen und Müller selbst zum Schritt in Liga drei bereit ist.

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