KSC: Spekulationen um Ihlas Bebou

Moritz Broschinski fällt lange aus

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 16.09.26 | 07:08
© IMAGO / Jan Huebner

Vergangene Saison immerhin noch 16 Bundesliga-Einsätze: Ihlas Bebou. © IMAGO / Jan Huebner

Die Befürchtung war spätestens seit vergangener Woche vorhanden, als Trainer Maximilian Senft auf der Pressekonferenz vor dem letztlich dann mit 0:3 verlorenen Heimspiel gegen Energie Cottbus bei der Frage nach Moritz Broschinski von einer „komplexen Sachlage“ gesprochen und weitere Untersuchungen angekündigt hatte.

Am Dienstag gab der Karlsruher SC nun auf seiner Webseite offiziell bekannt, dass sich der 25 Jahre alte Angreifer wegen Sprunggelenksproblemen unter anderem in Folge eines Teilrisses des hinteren Syndesmosebands noch in dieser Woche einer Operation unterziehen und dann voraussichtlich bis zum Ende des Jahres ausfallen wird.

„Wir bedauern den Ausfall von Moritz Broschinski natürlich sehr. Mo hat sich vom ersten Tag bei uns sowohl mit seinen sportlichen Qualitäten auf dem Platz als auch mit seiner Art abseits des Platzes nahtlos in die Gruppe eingefügt“, machte Direktor Profifußball Timon Pauls keinen Hehl daraus, dass das Fehlen des Leihstürmers vom FC Basel, der mit einem Doppelpack am ersten Spieltag gegen Arminia Bielefeld (2:1) einen starken Einstand gefeiert hat, schmerzt.

Bebou vergangene Saison nur Joker

Gefordert sind im KSC-Sturm nun vor allem Shio Fukuda und Louey Ben Farhat, aber auch die Talente John Davis Meyer und Eymen Laghrissi dürfen auf mehr Einsatzzeit hoffen. Oder schlagen die Badener als Reaktion auf den Ausfall Broschinskis noch auf dem Markt der vereinslosen Spieler zu, die auch nach Transferschluss noch verpflichtet werden dürfen?

Die ka-news bringen in diesem Zusammenhang Ihlas Bebou ins Gespräch, dessen Vertrag bei der TSG Hoffenheim am 30. Juni ausgelaufen ist und der seitdem ohne Klub ist. Der 32-Jährige, der auch 38 A-Ländespiele für Togo bestritten hat, kann auf 202 Bundesliga-Spiele mit 45 Toren und 25 Vorlagen zurückblicken, wurde im Laufe seiner Karriere aber immer wieder auch von Verletzungen ausgebremst. Vergangene Saison kam Bebou für Hoffenheim auf immerhin 16 Einsätze, dabei aber ausschließlich von der Bank.

Ob der schnelle Offensivmann, der auch auf dem Flügel eingesetzt werden kann, beim KSC intern tatsächlich diskutiert wird, ist unklar. Abzuwarten bliebe in jedem Fall auch, in welcher Verfassung Bebou nach der längeren Zeit ohne Spielpraxis und Mannschaftstraining ist.

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