KSC: Noch länger ohne Moritz Broschinski?

Angreifer fehlt bereits seit drei Wochen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 12.09.26 | 08:02
© IMAGO / Jan Huebner

Vielversprechender Start, aber seit drei Wochen außer Gefecht: Moritz Broschinski. © IMAGO / Jan Huebner

Das Heimspiel am Sonntag gegen Energie Cottbus darf man aus Sicht des Karlsruher SC durchaus als richtungsweisend bezeichnen. Mit fünf Punkten aus den ersten vier Spielen weisen die Badener eine solide Startbilanz auf, wissen im Moment aber noch nicht so recht, wohin ihr Weg unter dem neuen Trainer Maximilian Senft trotz vielversprechender Ansätze und einer Vielzahl junger Spieler mit großem Potential führt.

Ein Neuzugang, der auf 70 Bundesliga-Einsätze mit fünf Toren und sieben Vorlagen zurückblicken kann, steht dem KSC beim Versuch, die vorhandene Basis für eine erfolgreiche Saison auszubauen, erst einmal nicht zur Verfügung. Moritz Broschinski, der am ersten Spieltag gegen Arminia Bielefeld (2:1) mit einem Doppelpack einen starken Einstand feierte, nunmehr aber seit drei Wochen wegen einer Sprunggelenksverletzung außer Gefecht gesetzt ist.

Weitere Analysen stehen an

Auf der Pressekonferenz am Freitag konnte und wollte Trainer Senft nicht weiter ins Detail gehen und sprach den Angreifer betreffend von einer „komplexen Sachlage“, die in den kommenden Tagen auch unter Einbezug zusätzlicher Meinungen noch weiter analysiert werden soll, bevor dann auch mit einer offiziellen Kommunikation von Vereinsseite zu rechnen sei.

Vor der Länderspielpause wird der 25-Jährige, der inklusive einer Kaufoption vom FC Basel ausgeliehen ist, aber mutmaßlich nicht mehr zur Verfügung stehen, sodass es sowohl gegen Cottbus als auch danach erneut im heimischen Wildparkstadion gegen den stark gestarteten 1. FC Nürnberg das übrige Offensivpersonal richten muss. Insbesondere Shio Fukuda und Louey Ben Farhat sind somit gefordert, aber auch Youngster John Davis Meyer darf mit mehr Einsatzzeit rechnen als mit einem fitten Broschinski.

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