KSC: Wird Rafael Pinto Pedrosa der nächste Millionen-Verkauf?

Bereits Interesse aus der Bundesliga und dem Ausland

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 10.09.26 | 07:46
© IMAGO / Fotostand

Weckt längst andernorts Begehrlichkeiten: Rafael Pinto Pedrosa. © IMAGO / Fotostand

Mit fünf Punkten aus den ersten drei Spielen und dem 2:1-Erfolg in der ersten Runde des DFB-Pokals hat der Karlsruher SC keinen überragenden Start hingelegt, aber durchaus ordentlich in eine Saison gefunden, in deren Vorfeld sich nicht zuletzt wegen des Trainerwechsels von Christian Eichner zu Maximilian Senft einige Dinge grundlegend verändert haben.

Unverkennbar ist, dass der neue Coach sehr auf junge Spieler setzt, war beim jüngsten 2:2 bei Hannover 96 mit Deniz Ofli, Rafael Pinto Pedrosa, Kevin Wiethaup, Danyal Zor und Louey Ben Farhat die Hälfte der Feldspieler in der Startformation doch maximal 21 Jahre alt. Mit Paul Scholl und Jason Ponente-Ramirez kamen zudem zwei weitere Talente noch von der Bank ins Spiel.

Darin, Potentiale zu erkennen und weiterzuentwickeln liegt eine große Wachstumschance für den KSC, der sich aber wohl auch damit arrangieren muss, dass einige der Talente dann andernorts die nächste Stufe der Karriereleiter erklimmen werden. Wie Ben Farhat, dessen Verkauf an den SC Freiburg samt sofortiger Rückleihe kurz vor Transferschluss abgewickelt wurde. Bis zum Winter kann der KSC nun noch auf den 20-Jährigen bauen, der dann schon per entsprechender Option nach Freiburg beordert werden könnte.

Stuttgart, HSV und Union Berlin interessiert

Dem Vernehmen nach rund 7,5 Millionen Euro zuzüglich erfolgsabhängiger Boni spült der Verkauf von Ben Farhat in die Karlsruher Kassen. Möglich, dass in nicht allzu ferner Zukunft eine weitere Einnahme in dieser Größenordnung winkt. Denn wie die ka-news berichten, sollen sich mehrere Bundesligisten wie der VfB Stuttgart, der Hamburger SV und Union Berlin ebenso mit Pinto Pedrosa beschäftigen wie Red Bull Salzburg.

Der Rechtsverteidiger, der Ende September erst 19 Jahre alt wird, aber dennoch schon auf 45 Einsätze in der 2. Bundesliga zurückblicken kann, besitzt beim KSC zwar einen längerfristig laufenden Vertrag, wäre ungeachtet der nicht bestätigten Existenz einer Ausstiegsklausel aber wohl kaum zu halten, sollte ein anderer Verein eine ähnliche Summe bieten wie Freiburg für Ben Farhat. Noch allerdings soll in Karlsruhe keine offizielle Anfrage eingegangen sein.

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