KSC: Marcel Rapp als Favorit auf die Eichner-Nachfolge
Entscheidung soll zeitnah fallen
Bald beim KSC an der Seitenlinie? Marcel Rapp. © IMAGO / eu-images
Beim SC Paderborn kann der Karlsruher SC am Freitag noch eine zumindest kleine Rolle im Aufstiegsrennen spielen und den Bundesliga-Traum der Ostwestfalen schon nahezu platzen lassen, ehe im abschließenden Heimspiel gegen den VfL Bochum zwar noch drei Punkte vergeben werden und es um den einen oder anderen Tabellenplatz gehen könnte, aber vor allem der Abschied von Christian Eichner im Vordergrund stehen wird.
Dem nach sechseinhalb Jahren scheidenden Trainer will die Mannschaft zum Abschied in den letzten Tagen der Zusammenarbeit natürlich noch zwei Erfolge schenken, während die Verantwortlichen um Geschäftsführer Mario Eggimann verstärkt die Zukunft im Blick haben und in diesem Zusammenhang zuvorderst die Suche nach einem Eichner-Nachfolger vorantreiben.
Wie zuvor schon Geschäftsführer Michael Becker kündigte im Rahmen des Mitgliederforums am Montagabend nun auch Eggimann eine zeitnahe Entscheidung in der Trainerfrage an, die noch vor dem letzten Saisonspiel am 17. Mai beantwortet werden dürfte.
Rapp mit KSC-Vergangenheit
Und dabei zeichnet sich immer mehr ab, dass die Wahl auf einen von Anfang an heiß gehandelten Kandidaten mit KSC-Vergangenheit fallen soll. Nicht auf Lukas Kwasniok, auf den diese Attribute auch zutreffen, sondern auf Marcel Rapp, der passend zu sich verdichtenden Gerüchten im Umfeld nach Informationen des kicker der Top-Favorit auf den Posten ist.
Rapp, der Ende Februar nach viereinhalb Jahren bei Holstein Kiel inklusive Aufstieg in die Bundesliga und postwendendem Wiederabstieg gehen musste, spielte von 1994 bis 2000 sowie 2001/02 beim KSC, kam nach seiner fußballerischen Ausbildung aber nur auf acht Zweitliga-Einsätze für die Badener.
Als Trainer war Rapp lange im Nachwuchs der TSG Hoffenheim tätig, bevor der Schritt nach Kiel den Durchbruch im Profibereich brachte. Möglich, dass sich für den gebürtigen Pforzheimer nun ein Kreis schließt.
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