KSC: Trainersuche schon auf der Zielgeraden?

Eichner-Nachfolger soll vor dem letzten Spieltag feststehen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 30.04.26 | 07:53
© IMAGO / DeFodi

Nur noch drei Mal auf der KSC-Bank: Christian Eichner. © IMAGO / DeFodi

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird der Karlsruher SC die Saison im Bereich zwischen Platz acht und elf beenden – also im Niemandsland der Tabelle. An den letzten drei Spieltagen freilich steht trotz der Bedeutung für die Höhe der TV-Gelder in den nächsten Jahren weniger die exakte Abschlussplatzierung im Vordergrund, sondern der Abschied von Trainer Christian Eichner.

Während die KSC-Profis dem nach sechseinhalb Jahren scheidenden Chefcoach noch den einen oder anderen Sieg schenken wollen, dauert hinter den Kulissen die Suche nach einem Nachfolger an. Allerdings scheint ein Ende der Trainersuche in Sicht, hat Geschäftsführer Michael Becker doch nun angekündigt, den neuen Mann möglichst vor dem Saisonende am 17. Mai präsentieren zu wollen, somit in den kommenden beiden Wochen.

Peter Gaydarov im Kandidatenkreis?

Die Suche nach dem Eichner-Nachfolger läuft dabei offenbar klar strukturiert ab. Nach Informationen der Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) soll es mittlerweile nur noch einen kleinen Kreis an Kandidaten geben, die sich allesamt einem ausführlichen Casting inklusive Präsentationen und mehreren Gesprächen stellen müssen.

Ob gehandelte Trainer mit Bundesliga-Vergangenheit wie Lukas Kwasniok oder Marcel Rapp dazu bereit sind, einen solchen Prozess zu durchlaufen, ist unklar. Ebenso, ob in den vergangenen Wochen medial gehandelte Trainer wie Mario Frick (FC Luzern) und Danny Galm (FC Liefering) noch ein Thema sind bzw. überhaupt waren.

Wahrscheinlich aber ist, dass auch weniger prominente Namen auf der noch vorhandenen Shortlist stehen. Die BNN nennen in diesem Zusammenhang Peter Gaydarov, der nach fünf Jahren im Nachwuchs des FC Bayern München und zuletzt zwei Spielzeiten als U19-Trainer beim Rekordmeister in den Herrenbereich strebt. Dem 34 Jahre alten Bulgaren sollen sich im In- und Ausland aber mehrere Optionen bieten.

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