KSC: Maximilian Herwerth im Blick

Als Alternative für die Innenverteidigung

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 23.07.26 | 13:09
© IMAGO / Sportfoto Rudel

Seit 2022 beim VfB Stuttgart: Maximilian Herwerth. © IMAGO / Sportfoto Rudel

Mit dem mittlerweile offiziell als Neuzugang präsentierten Santeri Väänänen (Rosenborg Trondheim) hat der Karlsruher SC eine weitere Baustelle geschlossen und den gesuchten Sechser verpflichtet. Die letzte Verstärkung dieses Sommers wird der finnische Nationalspieler allerdings mit ziemlicher Sicherheit nicht bleiben, fahnden die Badener doch auch noch nach einem Innenverteidiger und einem Stürmer.

Für die vakante Planstelle im Abwehrzentrum wurden in den vergangenen Tagen von verschiedener Seite mit William Glindtvad (Hilleröd Fodbold) und Sandro Trémoulet (FK Radnik Surdulica) bereits zwei potentielle Kandidaten ins Gespräch gebracht. Konkretisiert hat sich die Spur indes bisher zu keinem der beiden.

KSC bereits in Kontakt mit Herwerth

Stattdessen gibt es nun einen weiteren Kandidaten, mit dem sich der KSC beschäftigen soll und der wie auch Trémoulet ausgestattet mit einem starken linken Fuß perfekt ins Raster passen würde. Nach Informationen von Sky beschäftigen sich die Karlsruher Verantwortlichen um Geschäftsführer Mario Eggimann und Direktor Profifußball Timon Pauls mit Maximilian Herwerth, der seit 2022 für den VfB Stuttgart spielt und zuvor unter anderem bei den Stuttgarter Kickers ausgebildet worden ist.

Der heute 20-Jährige wurde 2023 mit der deutschen U17 Weltmeister und hat zuletzt große Schritte in Richtung Profifußball gemacht. In der zurückliegenden Saison bestritt Herwerth, der mittlerweile zum Kader der U20 des DFB gehört, für die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart in der 3. Liga 26 Spiele und stand dabei 20 Mal in der Startelf.

Der 1,91 Meter große Abwehrspieler deutete dabei sein Potential mehr als nur an und soll laut Sky nicht nur in Karlsruhe, sondern bei weiteren Vereinen aus dem In- und Ausland auf dem Radar sein. Der KSC allerdings scheint einen Schritt weiter und soll schon Kontakt aufgenommen haben. Noch allerdings ist offen, ob Herwerth Stuttgart überhaupt verlassen will, laufen doch auch Gespräche über eine Verlängerung des aktuell nur bis 2027 datierten Vertrages.

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