KSC: Verstärkung für die Defensive aus Dänemark?
Offenbar Interesse an William Glindtvad
Auf dem KSC-Radar: William Glindtvad. © IMAGO / Gonzales Photo
Obwohl inklusive der nach vorherigen Leihen fest verpflichteten Paul Scholl (FC Bayern München) und Shio Fukuda (Borussia Mönchengladbach) bereits zehn Neuzugänge auf der Habenseite stehen, ist der Kader des Karlsruher SC zweieinhalb Wochen vor dem Saisonstart zu Hause gegen Arminia Bielefeld noch nicht komplett.
Auf der Einkaufliste stehen nach der Ankunft von Linksverteidiger Victor Bergh (Djurgarden IF) als bislang letztem Neuen nun noch ein Innenverteidiger, ein Sechser und ein Stürmer.
Für das Abwehrzentrum scheint es dabei nun eine konkrete Spur zu geben. Denn wie das Portal fussballeuropa.com vermeldet, interessiert sich der KSC für William Glindtvad vom dänischen Zweitligisten Hilleröd Fodbold. Das Abwehrtalent wird im September erst 20 Jahre alt, hat in der zurückliegenden Saison aber den Durchbruch geschafft und sich nicht nur bei Hilleröd zur Stammkraft entwickelt, sondern auch über Dänemarks 2. Liga hinaus auf sich aufmerksam gemacht.
Vertrag läuft 2027 aus
Laut fussballeuropa.com ist der KSC nicht der einzige Verein, der Glindtvad auf dem Zettel hat. Neben den dänischen Erstligisten Lyngby BK und Sönderjyske Fodbold soll sich auch Rapid Wien um den aus der Nachwuchsschmiede des FC Kopenhagen stammenden Youngster bemühen, der beim österreichischen Traditionsklub anders als beim KSC sogar die Aussicht auf internationale Spiele hätte.
Beim KSC wäre mit Blick auf die mit Paul Scholl, Christoph Kobald und Marcel Franke bisher recht dünne Personaldecke im Abwehrzentrum derweil bei entsprechender Entwicklung eine realistische Aussicht auf Einsatzzeiten vohanden.
Glindtvad selbst kann sich den Schritt ins Ausland offenbar durchaus gut vorstellen. Aktuell soll indes noch völlig offen sein, wie Glindtvad seine Zukunft plant. Ein Wechsel ist aber nicht zuletzt deshalb wahrscheinlich, weil das aktuelle Arbeitspapier des 1,98 Meter großen Abwehrhüne nur noch bis Juni 2027 läuft und Hilleröd einen ablösefreien Abgang vermutlich unbedingt wird vermeiden wollen.
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