KSC: Santeri Väänänen kommt, Sandro Trémoulet auch?

Finnischer Sechser im Anflug

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 22.07.26 | 06:48
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Maximilian Senft darf sich auf weitere Verstärkung freuen. © IMAGO / Eibner

Zweieinhalb Wochen vor dem Start der neuen Saison arbeitet der Karlsruher SC offenbar fieberhaft daran, die noch vorhandenen Lücken im Kader zu schließen. Obwohl bereits zehn Transfers abgewickelt wurden, stehen noch ein Innenverteidiger, ein Sechser und ein Stürmer auf der Wunschliste.

Während für den Angriff zumindest noch kein konkreter Kandidat an die Öffentlichkeit gedrungen ist, kann die Suche nach Verstärkung für das defensive Mittelfeld wohl kurzfristig erfolgreich abgeschlossen werden. Denn wie Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtet, steht der KSC unmittelbar vor der Verpflichtung von Santeri Väänänen, der am Dienstag bereits die sportmedizinische Untersuchung absolviert haben soll.

Mit Rosenborg BK ist sich der KSC über einen Transfer des 24-Jährigen einig. Rund 100.000 Euro Ablöse lassen sich die Badener die Verpflichtung des sechsfachen finnischen A-Nationalspielers kosten, der einen Vertrag bis 2029 erhalten soll. Mit der offiziellen Vollzugsmeldung ist im Laufe des heutigen Mittwochs zu rechnen.

Konkurrenz bei Trémoulet

Wohl nicht ganz so schnell gehen wird es bei der Suche nach einem Innenverteidiger, wobei der 19-jährige Däne William Glindtvad, der aktuell in seiner Heimat bei Hilleröd Fodbold spielt und auch von Rapid Wien umworben wird, nicht der einzige Kandidat sein dürfte.

Noch besser ins Raster passen würde dank seines starken linken Fußes Sandro Trémoulet, der seit einem Jahr für den serbischen Erstligisten FK Radnik Surdulica und von Transferinsider Sacha Tavolieri mit dem KSC in Verbindung gebracht wird. Mit dem belgischen Erstligisten KV Kortrijk und wiederum Rapid Wien haben aber auch weitere Vereine die Fühler nach dem 1,90 Meter großen Abwehrspieler ausgestreckt, der in Frankreich geboren wurde, aber dank seiner Wurzeln zehn A-Länderspiele für Madagaskar bestritten hat.

Ob sich eine der Spuren zu Glindtvad oder Trémoulet verdichtet, bleibt abzuwarten. Sicher aber ist, dass der KSC noch einen zentralen Abwehrspieler hinzuholen wird.

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