KSC: Streichkandidat Nicolai Rapp offenbar Thema in Dresden
Defensiv-Allrounder passt nicht zu den Vorstellungen des neuen Trainers
Nicolai Rapp (l.) wird von Kiels Adrian Kapralik bedrängt. © IMAGO / Eibner Pressefoto
Seinen neuen Trainer hat der Karlsruher SC mit Maximilian Senft gefunden, der nach erfolgreichen Jahren bei der SV Ried nun auch in Deutschland Fuß fassen will, indes als Nachfolger von Christian Eichner in große Fußstapfen tritt.
Durch die frühzeitige Einigung mit Senft, hat der neue Coach die Möglichkeit, maßgeblichen Einfluss auf die Kaderplanung zu nehmen, die mit den bisherigen Neuzugängen Noel Eichinger (Jahn Regensburg), Kevin Wiethaup (VfL Osnabrück) und Ferdinand Gebert (FCA Walldorf) sowie der dem Vernehmen nach auch perfekten Verpflichtung von Jason Ponente-Ramirez (1. FC Köln U19) noch lange nicht abgeschlossen ist.
Auf dem Einkaufszettel steht weiterhin Shio Fukuda, der bereits von Borussia Mönchengladbach ausgeliehen war. Der KSC muss sich mit dem Bundesligisten aber noch auf die Ablösemodalitäten einigen und ist beim japanischen Angreifer laut kicker (Ausgabe vom 26.05.2026) nicht konkurrenzlos.
Rapp noch bis 2027 gebunden
Neben Neuzugängen geht es in der Kaderplanung aber auch darum, dass bisherige Aufgebot zu optimieren – und dem einen oder anderen Akteur mit noch länger laufendem Arbeitspapier einen Wechsel nahezulegen. In diese Kategorie gehört laut kicker Nicolai Rapp, der offenbar mit seiner Spielweise nicht zu den Vorstellungen von Senft passt, der für sehr intensiven Fußball steht.
Ein Jahr vor Ablauf seines Vertrages würde der KSC Rapp, der im Januar 2024 von Werder Bremen in den Wildpark gekommen ist, so wohl keine größeren Steine in den Weg legen. Interessenten für den 29 Jahre alten Defensiv-Allrounder, der auf der Sechs ebenso eingesetzt werden kann wie in der Innenverteidigung, soll es bereits geben.
Unter anderem beschäftigt sich laut kicker Dynamo Dresden mit Rapp, der in der zurückliegenden Saison bei 25 Einsätzen noch 23 Mal in Eichners Startelf stand und nun möglicherweise in wenigen Monaten als Gegner nach Karlsruhe zurückkehren wird.
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