Dynamo Dresden: Martin Ens soll aus Paderborn kommen
Als weitere Option für die Innenverteidigung
Zuletzt beim SC Verl: Martin Ens. © IMAGO / Dünhölter SportPresseFoto
Mit der am Freitag verkündeten Weiterverpflichtung von Thomas Keller (1. FC Heidenheim) hat Dynamo Dresden knapp vier Wochen vor dem Saisonstart beim 1. FC Nürnberg bereits zehn Neuzugänge präsentiert und ist damit in der Kaderplanung schon sehr weit – allerdings auch noch nicht fertig, sollen gemäß der Aussagen von Geschäftsführer Sören Gonther doch in den nächsten Wochen und spätestens bis zum Transferschluss am 31. August noch ein weiterer Innenverteidiger und zwei Flügelspieler kommen.
Gegenüber der Sächsischen ließ Gonther den Zeitpunkt, zu dem das Aufgebot final stehen wird, noch generell und sich die Möglichkeit später Transfers offen: „Ob wir alles bis zum Saisonstart machen, weiß ich nicht. Müssen wir auch nicht. Dafür kennt man den August zu gut. Da kann noch viel passieren. Aber klar wünscht man sich natürlich, alles so früh wie möglich erledigen zu können.“
In Verl gesetzt
Mit dem Serben Vladimir Lucic (Roter Stern Belgrad) scheint einer der beiden noch gesuchten Flügelspieler aber bereits fest am Haken zu hängen. Zudem steht weiter eine Weiterverpflichtung von Ben Bobzien (1. FSV Mainz 05) im Raum, der im Dynamo-Trikot eine überzeugende Rückrunde gespielt, aber wohl auch andere Optionen hat.
In Bezug auf die noch fehlende Alternative für die Innenverteidigung führt unterdessen laut Bild eine heiße Spur zum SC Paderborn. Dem Boulevard-Blatt zufolge hat Dynamo gute Chancen auf die Verpflichtung von Martin Ens, den der SC Paderborn erst vor wenigen Wochen per Rückkaufoption vom SC Verl zurückgeholt hat. Der 24-Jährige absolvierte für Verl in der vergangenen Saison 37 von 38 möglichen Drittliga-Spielen über die volle Distanz, fehlte nur einmal gelbgesperrt.
Nun bietet sich Ens, der in Paderborn nur überschaubare Aussichten auf regelmäßige Spielzeit hätte, wohl in Dresden die Chance zum nächsten Schritt, nachdem zuletzt auch Fortuna Düsseldorf noch interessiert gewesen sein soll. Angesichts eines bis 2028 laufenden Vertrages würde für Ens eine Ablöse fällig, doch gleichzeitig bekäme die SGD einen variabel einsetzbaren Defensivmann hinzu, kann der gebürtige Paderborner doch auch vor der Abwehr spielen.
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