KSC: Einigung erzielt – Shio Fukuda bleibt
Japaner wird von Borussia Mönchengladbach fest verpflichtet
Weiter für den KSC auf Torejagd: Shio Fukuda. © IMAGO / Zink
Die Meldung, dass Tim Civeja vom 1. FC Saarbrücken als fünfter echter Neuzugang nach Noel Eichinger (Jahn Regensburg), Kevin Wiethaup (VfL Osnabrück), Ferdinand Gebert (FCA Walldorf) und Jason Ponente-Ramirez (1. FC Köln U19) im Wildpark aufschlagen wird, hat der Karlsruher SC bislang noch nicht bestätigt. Dafür aber haben die Badener offenbar in einer anderen Personalie Nägel mit Köpfen gemacht.
Nachdem schon Paul Scholl nach bisheriger Ausleihe fest vom FC Bayern München verpflichtet werden konnte, bleibt mit Shio Fukuda auch ein weiterer Leihspieler langfristig in Karlsruhe.
Ablöse kann bis auf eine Million Euro steigen
Die Bemühungen um einen Verbleib des Japaners waren kein Geheimnis. Ebenso, dass der KSC die mit Borussia Mönchengladbach vereinbarte Kaufoption im Bereich von 1,5 Millionen Euro nicht ziehen und die Ablöse drücken wollte. In den Gesprächen mit dem Bundesligisten ist nun wohl ein gemeinsamer Nenner gefunden worden.
Denn wie Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtet, haben sich der KSC und Gladbach auf eine Sockelablöse in Höhe von 700.000 Euro geeinigt, die durch leicht erreichbare Boni in Höhe von weiteren 300.000 Euro den siebenstelligen Bereich erreichen kann. Darüber hinaus sichert sich die Borussia eine Beteiligung an einem eventuellen Weiterverkauf und zugleich ein sogenanntes Matching-Right, um Fukuda bei einer positiven Entwicklung gegebenenfalls zurückholen zu können.
Beim KSC ist die Hoffnung natürlich groß, dass Fukuda unter dem neuen Trainer Maximilian Senft an seinen starken Saisonendspurt anknüpfen kann. Nach bis dahin nur einem Startelfeinsatz stand der 22-Jährige an den letzten vier Spieltagen in der Anfangsformation und erzielte dabei drei Tore. Insgesamt sind sechs Treffer verteilt auf 728 Minuten eine ansprechende Quote, die für die neue Saison einiges erwarten lässt.
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