1. FC Nürnberg: Karlsruhes Lilian Egloff im Visier

Offensivmann im Sommer ablösefrei

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 16.04.26 | 09:46
© IMAGO / Fotostand

Auslaufender Vertrag beim KSC: Lilian Egloff (r.). © IMAGO / Fotostand

Bei sieben Punkten Vorsprung auf Platz 16 ist der 1. FC Nürnberg fünf Spieltage vor Schluss zwar noch nicht über den Berg, doch müsste im Endspurt schon sehr vieles schief laufen, damit die Mannschaft von Trainer Miroslav Klose noch ernsthaft in den Abstiegskampf verwickelt wird. Vielmehr hat der Club am Samstag bei Arminia Bielefeld die nächste Chance, das Konto auf 40 Punkte zu stellen und den Klassenerhalt damit praktisch fix zu machen.

Ein Erfolg in Bielefeld wäre für die Verantwortlichen um Sportvorstand Joti Chatzialexiou indes nicht nur hinsichtlich des Nervenkostüms Gold wert, sondern auch weil dann frühzeitig Planungssicherheit herrschen würde, die in den längst angelaufenen Gesprächen mit dem aktuellen Personal wie mit potentiellen Neuzugängen keine unwesentliche Rolle spielt.

Zu den Spielern, mit denen sich der FCN gerne verstärken würde, gehört offenbar Lilian Egloff. Nach Informationen des kicker bemüht sich der Club um den 23 Jahre alten Offensivmann, dessen Vertrag beim Karlsruher SC am 30. Juni endet und der damit nach aktuellem Stand ablösefrei verpflichtet werden könnte.

Karlsruher Verlängerungsangebot liegt vor

Egloff, der momentan an einem Muskelfaserriss laboriert, hat in der laufenden Saison zwar verletzungsbedingt nur 17 Pflichtspiele für den KSC bestritten, mit fünf Toren und zwei Vorlagen sein Potential mehr als angedeutet und sich damit offenbar auch für den 1. FC Nürnberg interessant gemacht. Dass Michael Bischof, Technischer Direktor beim FCN, Egloff aus seiner Zeit zuvor beim KSC bestens kennt, könnte dabei kein Nachteil sein.

Der KSC will Egloff zwar unbedingt halten und soll dem früheren Junioren-Nationalspieler ein gut dotiertes Verlängerungsangebot unterbreitet haben, aber dennoch schätzt der kicker die Tendenz eher in Richtung Nürnberg ein. Womöglich auch deshalb, weil in Karlsruhe nach Bekanntgabe der Trennung von Trainer Christian Eichner zum Saisonende derzeit vieles im Unklaren liegt.

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