1. FC Nürnberg: Mehrere Optionen für Semir Telalovic

Leih-Rückkehrer beim Club ohne Zukunft

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 07.07.26 | 07:20
© IMAGO / Schreyer

Wohl nicht mehr im Club-Trikot zu sehen: Semir Telalovic. © IMAGO / Schreyer

Auf dem Papier zählt der Kader des 1. FC Nürnberg aktuell nicht weniger als sieben Angreifer, darunter mit Sigurd Haugen (TSV 1860 München) auch ein Neuzugang. Die Auswahl, die Trainer Miroslav Klose in vorderster Front scheinbar hat, gilt es allerdings ein wenig zu relativieren und es ist wahrscheinlich, dass auch noch der eine oder andere Stürmer den Verein verlässt.

Weiterhin als Wechselkandidat gilt Mohamed Ali Zoma, der mit seiner starken Saison nicht nur in seiner italienischen Heimat Interesse geweckt hat. Ob ein anderer Vereine die Nürnberger Ablösevorstellungen, die deutlich im zweistelligen Millionenbereich liegen sollen, zu erfüllen bereit ist, bleibt allerdings weiter abzuwarten. Verkaufsdruck hat der FCN nach den bisherigen, vor allem mit Luka Lochoshvili (1. FC Köln) und Fabio Gruber (1. FSV Mainz 05) erzielten Transfereinnahmen sowie der millionenschweren Beteiligung am Wechsel von Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt zum FC Bayern München in jedem Fall nicht.

Mit Piet Scobel, Noah Maboulou und Tino Kusanovic gehören auch drei Sturmtalente dem Club-Kader hat, die die nächsten Entwicklungsschritte machen sollen, während der im letzten Sommer gekommene Adriano Grimaldi wohl abermals vorwiegend mit der Jokerrolle vorlieb nehmen muss.

Gespräche mit Rot-Weiss Essen

Noch bzw. nach seiner Leih-Rückkehr von Arminia Bielefeld wieder beim FCN unter Vertrag steht Semir Telalovic, aber vermutlich nicht mehr lange. Der 26-Jährige, der im Sommer 2025 vom SSV Ulm verpflichtet wurde, die Erwartungen aber nicht erfüllen konnte und schon im Winter an Bielefeld abgegeben wurde, will den Verein laut Sky unbedingt verlassen und besitzt dafür auch einige Optionen.

Bielefeld hat eine zunächst in Erwägung gezogene Weiterverpflichtung zwar verworfen, doch neben Vereinen aus Spanien, der Niederlande und Polen soll mit Rot-Weiss Essen auch ein ambitionierter Drittligist die Fühler ausgestreckt haben. Beide Vereine befinden sich demnach auch schon in konkreten Gesprächen, die nach Informationen der WAZ allerdings noch nicht auf der Zielgeraden sind und auch deshalb noch andauern könnten, weil Telalovic selbst noch keine Entscheidung getroffen hat.

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