1. FC Nürnberg: Wann kommen Rajmund Toth und Sigurd Haugen?

Beide Transfers weiter auf der Agenda

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 28.06.26 | 07:47
Miroslav Klose. © IMAGO / Zink

In der einen oder anderen Personalie benötigt Miroslav Klose noch Geduld. Miroslav Klose. © IMAGO / Zink

Nachdem einige Ligarivalen schon in der vergangenen Woche losgelegt haben, nimmt am Montag um 15 Uhr auch der 1. FC Nürnberg die Vorbereitung auf die neue Saison offiziell wieder auf. Mit dabei sein werden am Valznerweiher dann mit Fynn Otto (SC Verl), Alexios Kalogeropoulos (Olympiakos Piräus), Giannis Masouras (Omonia Nikosia), Rayan Ghrieb (1. FC Magdeburg) und Can Moustfa (Energie Cottbus) die bisherigen fünf Neuzugänge sowie mit Miguel Hurtado und Jhawer Diaz (beide Internacional de Palmira) auch zwei kolumbianische Talente als Probespieler.

Zwei weitere, als Verstärkungen ins Auge gefasste Akteure hingegen werden beim Aufgalopp nach jetzigem Stand noch nicht zu sehen sein, obwohl die Bemühungen des FCN um Sigurd Haugen (TSV 1860 München) und Rajmund Toth (Györi ETO FC) jeweils schon seit Wochen bekannt ist.

Toth inzwischen deutlich teurer

Bei Haugen aber könnte es zumindest schnell gehen. Mit dem norwegischen Angreifer, der auch schon den Medizincheck absolviert hat, ist längst alles klar. Dem Vernehmen nach wartet der Club aber noch auf absolute rechtliche Sicherheit in Bezug auf den Zwangsabstieg der Münchner Löwen in die Regionalliga, wodurch Haugens Vertrag bei 1860 ungültig und eine ablösefreie Verpflichtung möglich geworden ist.

Während bei Haugen die Vollzugsmeldung wohl nur eine Frage des Zeitpunkts ist, steht hinter der Verpflichtung von Toth, die im Mai schon weit gediehen schien, ein deutlich größeres Fragezeichen. Zum einen, weil der Györi ETO FC den Mittelfeldmann nicht vor Abschluss der ersten Qualifikationsrunde für die Champions League Mitte Juli ziehen lassen will. Und zum anderen, weil mittlerweile nicht mehr 1,5 Millionen Euro Ablöse im Raum stehen, sondern in etwa das Doppelte.

Ob der 1. FC Nürnberg bei Toth einen langen Atem beweist und auch auf die Forderungen der Ungarn eingeht, ist offen. Durchaus denkbar aber, dass die Verantwortlichen um Sportvorstand Joti Chatzialexiou auch Alternativen in der Hinterhand haben.

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