1. FC Nürnberg: Kommt ein Sturmtalent aus Kolumbien?

Jhawer Díaz offenbar auf dem Weg zum Club

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 18.05.26 | 14:18
Joti Chatzialexiou © IMAGO / Zink

Joti Chatzialexiou steht wieder vor einem heißen Transfersommer. © IMAGO / Zink

Mit dem 3:3 bei Hannover 96 hat der 1. FC Nürnberg eine wechselhafte und von wenig Konstanz geprägte Saison mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Großen Anteil daran, dass der Club letztlich auf Platz acht gelandet ist und in den letzten Wochen der Saison den Abstiegskampf entspannt aus der Ferne betrachten konnte, hatte Mohamed Ali Zoma, der in Hannover seine Treffer Nummer 13 und 14 erzielte.

Ob der 22 Jahre alte Italiener, dessen Verpflichtung von UC AlbinoLeffe sich schnell als Glücksgriff erwiesen hat, auch in der nächsten Saison noch für den FCN auflaufen wird, ist allerdings trotz eines bis 2029 laufenden Vertrages fraglich. Zoma hat mit seinen Leistungen andernorts Interesse geweckt und soll insbesondere bei italienischen Klubs hoch im Kurs stehen, zudem auch selbst offen sein für den nächsten Karriereschritt.

Während abzuwarten bleibt, was in der Personalie Zoma passiert, scheint der Club bereits ein neues Sturmtalent ausgemacht zu haben. So soll sich mit Jhawer Díaz ein in Südamerika gescouteter und offenkundig für gut befundener Youngster aus Kolumbien auf den Weg nach Nürnberg machen, wie die One Life Agency GmbH auf Instagram vermeldet.

Nürnberger Scouts in Kolumbien

Ob Díaz nach Deutschland reist, um seinen Wechsel vom kolumbianischen Zweitligisten Inter Palmira nach Nürnberg unter Dach und Fach zu bringen oder aber am Valznerweiher erst einmal ein Probetraining ansteht, geht aus der Meldung nicht exakt hervor.

Dass Nürnberger Scouts in den vergangenen Tagen in Kolumbien waren, um ein von der One Life Agency organisiertes Turnier live vor Ort zu verfolgen, gilt indes als sicher, wie auch das Portal Clubfokus berichtet. Der 18 Jahre alte Díaz scheint die Beobachter aus dem Frankenland dabei überzeugt zu haben. Noch hat sich der FCN zu der Personalie zwar nicht offiziell geäußert, aber Aufklärung sollte nicht allzu lange auf sich warten lassen.

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