1. FC Nürnberg: Kommt ein unmoralisches Angebot für Mohamed Ali Zoma?
Torjäger soll nach Möglichkeit bleiben
Dreierpack zum Auftakt: Mohamed Ali Zoma. © IMAGO / Zink
Dass es wegen des Braunschweiger 6:1-Sieges beim 1. FC Magdeburg nicht ganz zur Tabellenführung gereicht hat, konnte der 1. FC Nürnberg verschmerzen und sich über einen Traumstart in die neue Saison freuen. Nicht nur, dass der Club erstmals nach sieben Jahren wieder ein Auftaktspiel gewonnen hat, sondern mit Dynamo Dresden wurde auch ein stark eingeschätzter Gegner klar mit 3:0 bezwungen – und das fraglos verdient.
„Wir haben es richtig gut gemacht, waren sehr griffig gegen den Ball, haben auch die langen Bälle gut antizipiert und es gut verteidigt. Auch im Ballbesitz hat die Mannschaft vieles richtig gut gemacht. Wir waren viel in Bewegung, haben gute Lösungen gefunden. Als Trainer ist es schön zu sehen, dass die Mannschaft auf dem Platz viele richtigen Entscheidungen getroffen hat“, machte Trainer Miroslav Klose auf der Vereinshomepage kein Geheimnis aus seiner Freude über die Leistung, die es nun freilich zu bestätigen und zu konservieren gilt, um den längst vorhandenen Bundesliga-Träumen im Umfeld weitere Nahrung zu geben.
Preis mittlerweile bei 20 Millionen Euro?
Mann des Tages war natürlich Mohamed Ali Zoma, der für alle drei Nürnberger Treffer verantwortlich zeichnete: zunächst unnachahmlich im Anschluss an einen schnellen Antritt, dann per Abstauber und schließlich mit einem im Nachschuss verwandelten Elfmeter.
Zoma hat sich damit sicherlich noch mehr als ohnehin schon in den Blickpunkt geschossen, auch von anderen Vereinen. Konkret vorstellig geworden ist trotz bereits länger währender Spekulationen um Interessenten aus Italien und Frankreich bisher aber noch kein anderer Klub. Und geht es nach Joti Chatzialexiou kann das gerne so bleiben: „Ich will gar nicht ins Grübeln kommen, ich will den Spieler halten“, zitiert das Portal Clubfokus Nürnbergs Sportvorstand, der vorbeugend nachschiebt, Zoma auf keinen Fall für kleins Geld abgeben zu wollen: „Die anderen wissen bestimmt auch, dass er kein günstiger Spieler ist.“
Stand bislang eine zweistellige Millionen-Ablöse als Forderung im Raum, berichtet der kicker nun von einem Preisschild, das auch nach dem Dreierpack zum Auftakt in Richtung von 20 Millionen Euro geht. Ein unmoralisches Angebot auch in dieser Größenordnung kann aktuell aber nicht ausgeschlossen werden, sodass möglicherweise erst am 2. September endgültig feststeht, dass Zoma wie erhofft bleibt.
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