1. FC Nürnberg: Wann wird Styopa Mkrtchyan zur Alternative?

Armenier seit März nicht mehr im Einsatz

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 23.09.26 | 07:13
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Aktuell noch keine Option: Styopa Mkrtchyan. © IMAGO / ZUMA Press Wire

Als der 1. FC Nürnberg Anfang Februar und damit unmittelbar vor dem Ende der Wintertransferperiode rund 800.000 Euro Ablöse für Styopa Mkrtchyan an den kroatischen Erstligisten NK Osijek überwies, war darin auch schon ein Vorgriff auf den Sommer zu sehen, in dem dann tatsächlich mit Fabio Gruber (1. FSV Mainz 05) und Luka Lochoshvili (1. FC Köln) die beiden Top-Innenverteidiger der vergangenen Spielzeit nicht zu halten waren.

Nur wenige Tage nach seiner Ankunft feierte Mkrtchyan bei der 1:2-Niederlage in Paderborn auch gleich seinen Einstand in der Startelf, sollte in der Folge aber bis heute nur noch zwei weitere Male für den Club auf dem Feld stehen. Langwierige und hartnäckige Adduktorenprobleme, die nach einer zwischenzeitlichen Besserung im Sommer wieder zurückgekehrt sind, verhinderten bislang, dass Mkrtchyan wie angedacht zum Nachfolger von Gruber und Lochoshvili wurde.

Reise zur Nationalmannschaft abgesagt

Stattdessen bilden mit Fynn Otto und Alexios Kalogeropoulos zwei Sommerzugänge eine gute Innenverteidigung, mit dem 18-jährigen Kristian Mandic als aufstrebendem Backup. Abgeschrieben ist Mkrtchyan beim FCN aber schon alleine wegen eines bis 2030 laufenden Vertrages nicht und soll nach Möglichkeit in nicht allzu ferner Zukunft auch eine vollwertige Option sein.

Aktuell aber ist das noch nicht der Fall, hat der 23-Jährige doch eine angesichts der fehlenden Spielpraxis überraschende Einladung zur armenischen Nationalmannschaft abgesagt. „Leider ist es mir nicht gelungen, vollständig fit zu werden und zur Mannschaft zu stoßen“, erklärte Mkrtchyan gegenüber dem armenischen Portal Sportaran und kündigte gleichzeitig an, bald wieder dabei sein zu wollen: „Ich habe schon in meiner Kindheit davon geträumt, für Armenien zu spielen und daran wird sich auch nichts ändern.“

In der nächsten Länderspielperiode im November hofft Mkrtchyan, der bislang 24 A-Länderspiele absolviert hat, auf den nächsten Einsatz in nationalen Diensten. Bis dahin freilich gilt es an der Fitness zu arbeiten und erst einmal für Nürnbergs Trainer Miroslav Klose zu einer Alternative zu werden.

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