1. FC Nürnberg: Übernimmt Dieter Frey als neuer Sportvorstand?
NLZ-Leiter aber wohl nicht die einzige Option
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Nach den Niederlagen im Top-Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern (0:1) und im DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen (2:5) wartet auf den 1. FC Nürnberg am Sonntag mit dem Gastspiel beim FC St. Pauli gleich die nächste, knifflige Aufgabe, wo der Club nach inklusive der Unentschieden gegen den VfL Wolfsburg (4:4) und bei Energie Cottbus (1:1) vier sieglosen Spielen möglichst wieder jubeln will.
Den Fokus auf die anstehenden 90 Minuten am Millerntor zu richten, fällt derzeit aber nicht ganz leicht. Grund dafür ist mit Sportvorstand Joti Chatzialexiou einer der Hauptverantwortlichen für die Erfolge dieser Saison, dessen Abschied aus Nürnberg und in Richtung Eintracht Frankfurt sich immer mehr abzeichnet.
Nach Informationen von Sky besteht mittlerweile eine grundsätzliche Einigung zwischen Chatzialexiou und der Eintracht, die zeitnah auch den Kontakt zum 1. FC Nürnberg suchen will. Als wahrscheinlich gilt allerdings, dass Chatzialexiou in seinem erst im August verlängerten Vertrag über eine Ausstiegsklausel verfügt, somit keine großen Verhandlungen zwischen beiden Vereinen nötig sind.
Frey wohl gesprächsbereit
In Nürnberg laufen unterdessen hinter den Kulissen bereits die Vorbereitungen für den Fall der Fälle. Laut Bild soll es eine kleine Anzahl externer Kandidaten geben, mit denen gesprochen würde, sobald Chatzialexious Abgang fix ist oder unmittelbar bevorsteht.
Eine konkrete Option soll aber auch eine interne Lösung mit Dieter Frey sein. Der Ex-Profi fungiert nach vorherigen Tätigkeiten im Jugendbereich seit Februar als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums und war schon beim Aus von Dieter Hecking vor zweieinhalb Jahren ein Kandidat für den Posten des Sportvorstandes. Damals allerdings lehnte der 53-Jährige den Schritt in die vorderste Reihe ab. Inzwischen soll Frey aber zumindest offen sein für Gespräche.
Zunächst allerdings gilt es die Personalie Chatzialexiou zu klären. Möglich, dass der 50-Jährige noch für einen Übergangszeitraum bleibt und seinen Nachfolger einarbeitet, nachdem die Eintracht erst einmal Sportdirektor Timmo Hardung auch mit Blick auf das Wintertransferfenster mit mehr Kompetenzen ausgestattet hat.
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