1. FC Nürnberg: Bitteres Pokal-Aus – und bitterer Abgang von Joti Chatzialexiou?
2:0-Führung bei Bayer Leverkusen reicht nicht
Auf dem Sprung nach Frankfurt? Joti Chatzialexiou. © IMAGO / Zink
Als Sigurd Haugen am Mittwochabend in der BayArena nach einer halben Stunde das 2:0 für den 1. FC Nürnberg erzielte, schien eine Pokal-Überraschung zum Greifen nahe. Am Ende allerdings unterlag der Club bei Bayer Leverkusen auch wegen einer an diesem Abend ausgeprägten Schwäche bei gegnerischen Standardsituationen doch noch deutlich mit 2:5 und musste den Traum vom Achtelfinale begraben.
Und dennoch war beim FCN auch ein klein wenig stolz darüber zu spüren, einem Champions-League-Teilnehmer eine Halbzeit lang mehr als auf Augenhöhe begegnet zu sein. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit für einen engagierten und mutigen Auftritt mit Toren belohnt. Das hat mich sehr gefreut. Und daraus können wir viel ziehen. Man kann schon erhobenen Hauptes nach Hause fahren“, war die von Jan Reichert auf der Vereinshomepage geschilderte Gefühlslage nicht ausschließlich negativ.
Ablöse wäre nur ein schwacher Trost
Während sich der kurzfristige Blick nun schon auf das schwierige Gastspiel am Sonntag beim FC St. Pauli richtet, dominiert rund um den 1. FC Nürnberg in diesen Tagen der Name Joti Chatzialexiou und das offenkundige Werben von Eintracht Frankfurt um den FCN-Sportvorstand die Schlagzeilen.
Nachdem zuvor auch noch andere Kandidaten wie Christoph Spycher (Young Boys Bern) und Marcel Schäfer (RB Leipzig) in der Verlosung waren, soll sich der Frankfurter Hauptausschuss um Präsident und Aufsichtsratsboss Mathias Beck laut Bild inzwischen klar auf Chatzialexiou als Wunschkandidaten festgelegt haben.
Der FCN verneinte zwar in einem offiziellen Statement eine Kontaktaufnahme durch Eintracht Frankfurt, doch wird das Szenario, dass der Baumeister der aktuellen Erfolgsmannschaft dem Valznerweiher nur rund drei Monate nach seiner Vertragverlängerungden Rücken kehrt, um bei der SGE die Nachfolge von Markus Krösche anzutreten, immer wahrscheinlicher. Dem 1. FC Nürnberg würde im Fall der Fälle zwar wohl eine millionenschwere Ablöse winken, aber die zu schließende Lücke wäre riesig.
Mehr News zum Club? Dann folge gerne auch unserer FCN-Seite auf Facebook.
