1. FC Nürnberg: Längerer Poker um Mohamed Ali Zoma?
Viele Personalfragen noch offen
Weckt bei einigen Vereinen Begehrlichkeiten: Mohamed Ali Zoma. © IMAGO / Sven Simon
Mit Giannis Masouras (Omonia Nikosia), Fynn Otto (SC Verl) und Rayan Ghrieb (1. FC Magdeburg) hat der 1. FC Nürnberg zwar durchaus schon drei Neuzugänge präsentiert, doch so richtig in Fahrt gekommen ist das Personalkarussell am Valznerweiher noch nicht.
Während offen ist, wie es mit den zuletzt verliehenen Nick Seidel (Jahn Regensburg), Jannik Hofmann (Rot-Weiss Essen), Semir Telalovic (Arminia Bielefeld), Winners Osawe (1. FC Schweinfurt 05) und Michal Kukucka (FC Koper) weitergeht, sind bislang wohl auch noch keine konkreten Angebote für Leistungsträger wie Fabio Gruber, Luka Lochoshvili, Adam Markhiev oder Rafael Lubach eingegangen, die allesamt andernorts Interesse geweckt haben sollen und im Fall der Fälle viel Geld in die Kassen spülen könnten.
Verkaufsdruck hat der Club bei den genannten Akteuren allerdings nicht, zumal sich andeutet, dass Nathaniel Brown und womöglich auch Can Uzun Eintracht Frankfurt für hohe Ablösen verlassen werden, an denen der 1. FC Nürnberg dank vereinbarter Weiterverkaufsklauseln jeweils mit millionenschweren Beträgen beteiligt wäre.
Club hofft auf zweistellige Millionenablöse bei Zoma
Geld, das bei der angedachten Verpflichtung des ungarischen Sechsers Rajmund Toth sicherlich hilfreich wäre. Mehr als bei Javier Fernández, dessen erneute Ausleihe vom FC Bayern München maßgeblich von den sportlichen Perspektiven abhängen soll, aber nach wie vor als wahrscheinlich gilt. Anders als Verpflichtungen von Eli Adams (Newcastle United Jets) und Adama Coulibaly aus dem Sudan, die von verschiedener Seite ins Gespräch gebrachten wurden, laut Bild aber kein Thema sind.
Einiges abhängen dürfte unterdessen von Mohamed Ali Zoma, der nach nur einem Jahr mit 14 Toren und fünf Vorlagen in 29 Zweitliga-Spielen schon wieder weiterziehen könnte. Neben italienischen Vereinen sollen inzwischen auch der FC Paris und der RC Lens die Fühler nach dem 22 Jahre alten Angreifer ausgestreckt haben, bei dem der FCN dank eines bis 2029 laufenden Vertrages eine sehr gute Verhandlungsposition besitzt.
Wohl erst ab einer Ablöse im zweistelligen Millionenbereich würden die Club-Verantwortlichen konkret über einen Verkauf Zomas nachdenken, der indes selbst offen für den nächsten Karriereschritt sein soll. Aktuell sieht es nach einem längeren Poker aus, an dessen Ende wohl der Abschied des Italieners mit ivorischen Wurzeln stehen wird.
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