1. FC Magdeburg: Der KSC als Konkurrent bei Laurin Ulrich

Verlängerung der Ausleihe wird kein Selbstläufer

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 29.04.26 | 07:02
© IMAGO / Christian Schroedter

Im Magdeburger Mittelfeld gesetzt: Laurin Ulrich. © IMAGO / Christian Schroedter

Nachdem am vergangenen Wochenende einiges alles andere als optimal gelaufen ist, natürlich zuvorderst die eigene 0:1-Niederlage beim 1. FC Nürnberg, steht der 1. FC Magdeburg drei Spieltage vor Schluss auf dem Relegationsplatz und damit enorm unter Druck. Jetzt am Sonntag gegen Hertha BSC, danach bei Holstein Kiel und abschließend wieder im eigenen Stadion muss die Mannschaft von Trainer Petrik Sander unbedingt punkten, um eine Saisonverlängerung und den auch noch drohenden Direktabstieg zu vermeiden.

Für die neuen Verantwortlichen mit Sportdirektor Peer Jaekel und Kaderplaner Bernd Nehrig ist die aktuelle Situation alles andere als optimal, können im Hinblick auf die neue Saison doch noch keine Nägel mit Köpfen gemacht werden. Fraglos ein großer Nachteil gegenüber Vereinen mit ähnlichen wirtschaftlichen Voraussetzungen, die schon sicher oder zumindest mit einiger Gewissheit für ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga planen können.

Weitere Zweitligisten interessiert

Zum Kreis der Magdeburger Ligarivalen mit Planungssicherheit gehört der Karlsruher SC, bei dem momentan zwar die Suche nach einem neuen Trainer ganz oben auf der Agenda steht, der aber auch den Spielermarkt im Blick hat und in diesem Zusammenhang offenbar auch sehr genau nach Magdeburg schaut.

Denn nach Informationen der Bild haben die Badener ernsthaftes Interesse an Laurin Ulrich, der derzeit vom VfB Stuttgart nur an den FCM verliehen ist. Der 20-Jährige stand in allen 31 Saisonspielen auf dem Feld und nur ein Mal nicht in der Magdeburger Startelf, woran sich der hohe Stellenwert schnll erkennen lässt. Der 1. FC Magdeburg würde Ulrich daher wenig überraschend gerne halten und hat in Stuttgart bereits das Interesse an einer erneuten Ausleihe hinterlegt.

Oberste Voraussetzung für einen Verbleib Ulrichs wäre der Verbleib in der 2. Bundesliga, doch auch in diesem Fall wird die Personalie kein Selbstläufer. Denn nicht nur der KSC, sondern insgesamt fünf weitere Zweitligisten sollen den U20-Nationalspieler auf dem Zettel haben, der aber sicherlich auch sein Standing in Magdeburg und die gute Aussicht auf regelmäßige Spielzeit zu schätzen weiß.

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