KSC: Leny Meyer für die linke Abwehrseite im Blick
Schweizer U21-Nationalspieler war Stammkraft in der 3. Liga
Soll sich auf dem KSC-Radar befinden: Leny Meyer. © IMAGO / Andy Bünning
Im Vergleich zu anderen Vereinen, die teilweise noch gar keinen Neuzugang präsentieren konnten, ist der Karlsruher SC bei seiner Planung für die neue Saison schon recht weit. Neben Maximilian Senft als neuem Cheftrainer stehen mit Noel Eichinger (Jahn Regensburg), Kevin Wiethaup (VfL Osnabrück), Ferdinand Gebert (FCA Walldorf), Jason Ponente-Ramirez (1. FC Köln U19) und Tim Civeja (1. FC Saarbrücken) bereits fünf externe Verstärkungen fest.
Zudem konnte der KSC den bislang vom FC Bayern München nur ausgeliehenen Paul Scholl fest an sich binden und selbiges wird bei Shio Fukuda passieren, dessen fixe Verpflichtung von Borussia Mönchengladbach nur noch als Formsache gilt.
Abgeschlossen sind die Planungen mit diesen Personalien aber sicherlich noch nicht. Aufgrund der Abgänge von David Herold (Borussia Mönchengladbach) sowie Roko Simic (Cardiff City, war ausgeliehen) und Fabian Schleusener (noch ohne neuen Verein) besteht sowohl auf der linken Abwehrseite als auch im Angriff noch Bedarf.
Meyer in Stuttgart ohne echte Bundesliga-Perspektive
Als Kandidaten für den Angriff nennen die ka-news Cedric Itten und Imad Rondic. Während Itten nach dem Abstieg mit Fortuna Düsseldorf aber auch Optionen in der Bundesliga haben soll, hat sich der schon im vergangenen Sommer ins Auge gefasste Rondic bei seiner Leihe vom 1. FC Köln an Preußen Münster mit zwei Toren und zwei Vorlagen in 14 Einsätzen für die ebenfalls abgestiegenen Adlerträger nur bedingt empfehlen können.
Eher passen könnte auf der Linksverteidigerposition Leny Meyer, der für die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart in der zurückliegenden Drittliga-Saison bei 32 Einsätzen 30 Mal in der Startelf stand und neben einem Treffer vier Assists verbuchen konnte.
Der KSC soll den 21 Jahre alte Schweizer, der im März 2025 seine beiden einzigen U21-Länderspiele für die Eidgenossen absolviert hat, laut den ka-news im Visier haben. Da Meyer in Stuttgart kaum eine Perspektive in Richtung Profis hat, scheint durchaus denkbar, dass die Spur konkreter wird – möglicherweise wie bei Scholl und Fukuda sowie davor auch Herold zunächst auf Leihbasis.
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