KSC: Wird Adrien Lebeau der nächste Neue?

Franzose kann Hansa Rostock ablösefrei verlassen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 19.05.26 | 07:05
© IMAGO / Andy Bünning

Auslaufender Vertrag in Rostock: Adrien Lebeau. © IMAGO / Andy Bünning

Auch zwei Tage nach dem letzten Spieltag der Saison 2025/26 gegen den VfL Bochum (1:2) ist die Trainerfrage beim Karlsruher SC noch unbeantwortet. Nachdem der ursprüngliche Zeitplan eine Klärung vor dem Bochum-Spiel vorsah, wollen die Badener nun in den nächsten Tagen bekannt geben, wer in die großen Fußstapfen von Christian Eichner tritt.

Weiter ist der KSC schon bei der Kaderplanung, wurden doch mit Noel Eichinger (Jahn Regensburg), Kevin Wiethaup (VfL Osnabrück) und Ferdinand Gebert (FCA Walldorf) bereits drei Neuzugänge offiziell bestätigt. Zudem steht Jason Ponente-Ramirez aus der U19 des 1. FC Köln vor einem Wechsel in den Wildpark.

Darüber hinaus arbeiten die Verantwortlichen um Geschäftsführer Mario Eggimann und Direktor Profifußball aber noch an einigen weiteren Personalien. Während mit Borussia Mönchengladbach die Gespräche über eine feste Verpflichtung des bislang nur ausgeliehenen Shio Fukuda laufen, bislang mit der Höhe der Ablöse als Knackpunkt, scheint auch ein anderer Offensivspieler hoch im Kurs zu stehen.

Rückkehr in die Nähe der Heimat?

Wie LeFussball berichtet, befindet sich der KSC in fortgeschrittenen Gesprächen mit Adrien Lebeau, dessen Vertrag bei Hansa Rostock ausläuft und der erst vergangene Woche verraten hatte, von seinem bisherigen Arbeitgeber noch kein neues Angebot erhalten zu haben. Vieles spricht deshalb dafür, dass Lebeau Rostock nach zwei Jahren ablösefrei verlassen wird.

Der KSC bekäme mit dem 26-Jährigen, der in 93 Drittliga-Spielen für Rostock und davor für Waldhof Mannheim zwölf Tore erzielt und 18 vorbereitet hat, eine variabel einsetzbare Alternative für die Offensive. Der 1,75 Meter große Lebeau fühlt sich zwar in der Zehner-Rolle am wohlsten, kann aber auch auf beiden Flügeln und in der Spitze eingesetzt werden.

Für den in Metz geborenen und bei Racing Straßburg ausgebildeten Rechtsfuß wäre ein Wechsel nach Karlsruhe gleichbedeutend mit der Rückkehr in die Nähe der Heimat und – verbunden mit dem persönlichen Aufstieg – sicher auch deshalb attraktiv.

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