Veröffentlicht: Mittwoch, 07.09.2016 | 17:58
Simon Terodde

Simon Terodde will nun auch vor eigenem Publikum treffen. © Imago

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Nach wackligem Start scheint sich der VfB Stuttgart bei den beiden jüngsten Siegen gefunden zu haben und will sich nun mit dem dritten Erfolg in Serie vorne festsetzen. Der 1. FC Heidenheim ist allerdings sicherlich ein unangenehmer Gegner, der gerade aus der Außenseiterrolle heraus in den letzten Jahren schon einige Male überrascht hat.

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VfB mit zwei Auswärtssiegen in Folge

Beim schmeichelhaften 2:1-Sieg gegen den FC St. Pauli und der anschließenden 0:1-Pleite bei Fortuna Düsseldorf hat der VfB Stuttgart schnell aufgezeigt bekommen, dass der direkte Wiederaufstieg kein Selbstläufer wird. Die Schwaben haben sich danach aber schon im Pokal beim FC Homburg (3:0) klar verbessert gezeigt und auch beim SV Sandhausen einen verdienten 2:1-Sieg eingefahren, der aufgrund von Nachlässigkeiten in der Endphase aber noch in Gefahr geraten ist.

Mit einem 1:0 gegen Erzgebirge Aue hat der 1. FC Heidenheim einen erfolgreichen Auftakt hingelegt, allerdings ohne wirklich zu überzeugen. Besser präsentierte sich der FCH dann beim 1. FC Nürnberg, wo es aufgrund einer schwachen Chancenverwertung aber nur zu einem 1:1 reichte. Nach einem mühsamen 2:1 im DFB-Pokal bei der SG Wattenscheid 09 verlor die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt vor der Länderspielpause zu Hause gegen die Würzburger Kickers mit 1:2.

VfB Stuttgart: Neuzugänge und Großkreutz höchstens auf der Bank

Mit den Verpflichtungen von Benjamin Pavard, Carlos Mane und Takuma Asano hat der VfB Stuttgart die Qualität und den Konkurrenzkampf im Kader kurz vor Transferschluss noch einmal deutlich erhöht. Für die Partie gegen Heidenheim kommt das Trio, das am Mittwoch noch individuell trainierte, aber allenfalls für die Bank in Frage.

Während Timo Baumgartl, Hajime Hosogai und Mart Ristl sicher noch keine Option sind, wollte Trainer Jos Luhukay auf der Pressekonferenz am Mittwoch nicht ausschließen, dass Kevin Großkreutz im Kader steht. Auch der Weltmeister ist aber sicher noch keine Alternative für die erste Elf.

Generell wäre es eine Überraschung, würde Luhukay seine zuletzt zweimal in Folge siegreiche Elf verändern. Das bedeutet, dass für Alexandru Maxim wieder nur die Reservistenrolle bleibt. Nachvollziehbarerweise, denn Youngster Berkay Özcan überzeugte zuletzt in der Spielmacherrolle mit einem Tor und drei Assists in zwei Partien.

1. FC Heidenheim: Finne und Halloran empfehlen sich

Nach der späten Niederlage gegen Würzburg hat der 1. FC Heidenheim die Länderspielpause dazu genutzt, um mit Siegen in den Tests gegen die SF Dorfmerkingen (3:0) und beim SSV Jahn Regensburg (2:1) das angekratzte Selbstvertrauen wieder aufzubauen. Mit jeweils einem Doppelpack nutzten vor allem Ben Halloran und Bard Finne die Gelegenheit, sich zu empfehlen.

Finne, der bei seinem ersten Startelfeinsatz in dieser Saison gegen Würzburg enttäuschte, hat deshalb durchaus die Chance, in der Startelf zu bleiben und Halloran darf sich nach bislang nur einem Kurzeinsatz am ersten Spieltag zumindest Hoffnung auf mehr Einsatzzeit machen. Weil die in Regensburg angeschlagen bzw. krank fehlenden Marc Schnatterer und David Atanga in Stuttgart mitwirken können, könnte es für Halloran aber auch wieder nur für einen Platz auf der Bank reichen.

Trainer Frank Schmidt besitzt grundsätzlich auf nahezu allen Positionen starke Alternativen, die es ihm ermöglichen, sein Team an den jeweiligen Gegner anzupassen. U20-Nationalspieler Robin Becker etwa dürfte über kurz oder lang den Druck auf Robert Strauß auf der rechten Abwehrseite erhöhen. Und ein Akteur wie Martin Rasner, der gegen Würzburg mit muskulären Problemen fehlte und nun noch am Dienstag mit der österreichischen U21 in Russland gefordert war, kann dank des breiten Kaders geschont werden.

Wett Tipps zum Spiel

Während Heidenheim zuletzt gegen Würzburg enttäuschte, scheint der VfB nach anfänglichen Schwierigkeiten und nochmals personell verstärkt richtig Fahrt aufzunehmen. Dennoch ist die Quote 1,73 für Wetten auf Heimsieg relativ hoch. So hoch, dass man nicht auf einen Tipp verzichten sollte. Hier klicken & mit 100€ Neukundenbonus wetten!

Nach nur einem Tor an den ersten beiden Spieltagen traf der VfB im Pokal drei- und in Sandhausen zweimal. Angesichts des enormen Offensivpotentials, das mit Mane und Asano nochmals erweitert wurde, ist auch gegen Heidenheim das eine oder andere Tor zu erwarten. Hier klicken & mit 1,76-Quote darauf wetten, dass dem VfB mindestens zwei Treffer gelingen!

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Freitag, 18.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 22.15 Uhr bei Hattrick - die 2. Bundesliga (Sport 1).