Veröffentlicht: Sonntag, 11.12.2016 | 15:27
Stefan Ortega

Stefan Ortega hat sich seinen Platz im Löwen-Tor zurückerobert © Imago

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Der VfL Bochum erwartet den TSV 1860 München zum Duell zweier Tabellennachbarn, die sich vor der Saison eigentlich in anderen Regionen gesehen haben als auf den Rängen 13 und 14. Doch beide konnten die Erwartungen bisher nicht erfüllen und müssen aktuell in erster Linie den mit sechs bzw. drei Zählern nicht allzu üppigen Vorsprung auf die Abstiegszone im Blick haben.

Ein Dreier im direkten Aufeinandertreffen wäre sowohl für den VfL als auch für die Löwen im Hinblick auf ein einigermaßen entspanntes Weihnachtsfest jedenfalls sicher nicht schädlich.

Bochum viermal ohne Sieg - Löwen mit neuem Schwung?

Dem VfL Bochum fehlt es in dieser Saison in jeglicher Hinsicht an Konstanz. So erfreulich es ist, dass nie zweimal in Folge verloren wurde, so enttäuschend ist es, dass auch nie zwei Partien in Serie gewonnen werden konnten. Aktuell befinden sich die Blau-Weißen in der punktetechnisch schlechtesten Phase dieser Spielzeit, denn seit dem 2:1-Erfolg Ende Oktober gegen den 1. FC Heidenheim holte Bochum aus vier Spielen nur zwei Zähler.

Bei der SpVgg Greuther Fürth (1:2) und vergangene Woche bei Arminia Bielefeld (0:1) wurde verloren, während es dazwischen gegen Eintracht Braunschweig (1:1) und bei Dynamo Dresden (2:2) auch nicht zum Sieg reichte. Sieben Punkten aus den ersten vier Spielen ließen beim TSV 1860 München Träume sprießen, die aber schnell wieder der Vergangenheit angehörten. Denn danach gab es aus sechs Spielen nur einen einzigen Zähler.

Zwei Erfolge im Pokal bei den Würzburger Kickers (4:3 n. E.) und gegen Erzgebirge Aue (6:2) konnten dann beim SV Sandhausen (2:3) und gegen den 1. FC Kaiserslautern (1:1) nicht bestätigt werden, woraufhin Trainer Kosta Runjaic gehen musste. Unter Interimscoach Daniel Bierofka wurde bei Eintracht Braunschweig (1:2) zunächst auch verloren, doch am letzten Samstag gelang mit einem glücklichen 1:0 gegen Dynamo Dresden ein wichtiger Dreier.

VfL Bochum: Dawidowicz fehlt - Wurtz zurück

Weil mit Thomas Eisfeld, Kevin Stöger, Stefano Celozzi, Patrick Fabian und Felix Bastians fünf Stammkräfte schon länger fehlen, hatte Trainer Gertjan Verbeek in den letzten Wochen nicht mehr viele Alternativen. Immerhin kann gegen Sechzig der in Bielefeld angeschlagen ausgewechselte Jan Gyamerah wohl beginnen, wohingegen Pawel Dawidowicz das Lazarett voraussichtlich erweitert.

Anstelle von Dawidowicz hat Verbeek mit Dominik Wydra sowie den Talenten Gökhan Gül und Maxim Leitsch zwar drei Optionen für die vakante Innenverteidiger-Position neben Tim Hoogland, doch eine Garantie für Stabilität liefert keine davon.

In der Offensive ist unterdessen Johannes Wurtz nach abgesessener Gelbsperre zurück. Und der mit fünf Treffern beste Torschütze dürfte im 4-2-3-1 die zentrale Position hinter dem ebenfalls schon fünfmal erfolgreichen Peniel Mlapa einnehmen. Nils Quaschner wird dafür auf links erwartet, wo Tom Weilandt und Aryvdas Novikovas bei ihren jeweils 45-minütigen Einsätzen in Bielefeld keine Eigenwerbung betreiben konnten.

TSV 1860 München: Siegreiche Elf unverändert?

Nach fünf Wechseln bei seinem Einstand in Braunschweig und immerhin noch drei Umstellungen vor dem Spiel gegen Dresden wird Löwen-Coach Bierofka diesmal wohl keine großartigen Veränderungen vornehmen und vermutlich die gleiche Elf erneut aufbieten.

Zwar gab es mit Maximilian Wittek auf der linken Abwehrseite, Kai Bülow vor der Viererkette und Ivica Olic im Angriff einige Schwachstellen, doch alle drei haben schon gezeigt, es besser zu können und für die Mannschaft wertvoll zu sein.

In Abwesenheit der weiterhin fehlenden Ribamar, Victor Andrade, Sebastian Boenisch und Krisztian Simon kehrt Daniel Adlung nach verbüßter Gelbsperre in den Kader zurück, muss aber wohl zunächst auf der Bank Platz nehmen.

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Wett Tipps zum Spiel

Während Bochum nicht nur weiterhin ersatzgeschwächt antritt, sondern sicher auch nicht mit allzu großem Selbstvertrauen, besteht bei den Löwen die nicht unberechtigte Hoffnung, dass die Trendwende mit dem Erfolg gegen Dresden gelungen ist und nun nachgelegt werden kann. Wir halten einen Sieg von Sechzig in Bochum jedenfalls für alles andere als ausgeschlossen.

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Bochum hat in dieser Saison noch nicht zu Null gespielt, gleichzeitig aber auch nur in vier von 16 Pflichtspielen nicht getroffen. Tore auf beiden Seiten sind daher nicht unwahrscheinlich, zumal in sechs der letzten sieben Spiele von Sechzig beide Teams trafen.

Beide Teams treffen - 1,64 mit tipico - jetzt wetten 

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Samstag, 13 Uhr), Free-TV-Highlights ab 18.30 Uhr in der ARD-Sportschau