Hannover 96: Sarenren-Bazee schon im Sommer weg?

Vertrag des Supertalents endet früher als bisher bekannt

Noah-Joel Sarenren-Bazee

Nur bis 2018 an Hannover gebunden: Noah-Joel Sarenren-Bazee © Imago

Nach monatelanger Pause in Folge einer im Sommer unausweichlich gewordenen Hüft-OP hat sich Noah-Joel Sarenren-Bazee am Ende der Hinrunde stark zurückgemeldet. Die fünf Scorer-Punke (ein Tor, vier Vorlagen) des Flügelflitzers in sechs Einsätzen dürften die Verantwortlichen von Hannover 96 indes mit gemischten Gefühlen registriert haben.

Schon seit seinem starken Einstand am Ende der vergangenen Saison noch in der Bundesliga sind mehrere Erstligisten wie unter anderem der FC Schalke 04, RB Leipzig und der VfL Wolfsburg an Sarenren-Bazee interessiert, dessen Vertrag anders als bislang angenommen nur noch bis Sommer 2018 und nicht bis 2019 läuft, und mit den jüngsten Auftritten dürfte dieses Interesse kaum geringer geworden sein.

Beraterwechsel verhindert frühzeitige Verlängerung

Die kürzere Laufzeit bestätigte Sarenren-Bazees Berater und Ex-96-Profi Jan Schlaudraff nun in Bild, womit klar ist, dass der Druck auf den Verein weiter steigt. Denn verlängert das 20-jährige Eigengewächs nicht, ist ein Verkauf im kommenden Sommer schon alleine aus wirtschaftlichen Gründen wohl unvermeidlich. Sarenren-Bazee ein Jahr später ablösefrei zu verlieren, will und wird sich 96 kaum erlauben.

Wir hoffen, dass wir am Ende zusammenfinden. (Martin Bader)

Noch hat man in Hannover aber die Hoffnung, Sarenren-Bazee von einem langfristigen Verbleib überzeugen zu können: „Wir sind in intensiven Gesprächen, hoffen, dass wir am Ende zusammenfinden“, zitiert „Bild“ Geschäftsführer Martin Bader, der sich der Sache frühzeitig angenommen hat, dann aber wegen eines Beraterwechsels von Neuem beginnen musste: „Wir sind seit einem halben Jahr in Gesprächen, waren mit seinem ehemaligen Berater schon fast durch. Dadurch haben wir drei Monate verloren.“

Bleibt für 96 zu hoffen, dass diese drei Monate letztlich nicht entscheidend waren und es doch noch gelingt, Sarenren-Bazee wie geplant bis 2021 zu binden.