1. FC Köln: Johannes Geis schon da – Florian Kainz soll folgen

Geißböcke verstärken sich doppelt

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 17.09.20 | 08:04
Johannes Geis

Wechselt vom FC Schalke 04 nach Köln: Johannes Geis (l.) © Imago

Am späten Sonntagabend hat der 1. FC Köln seinen ersten Wintertransfers präsentiert. Nachdem in den Tagen zuvor vor allem über eine Verpflichtung von Marc Stendera spekuliert worden war, gaben die Geißböcke die Unterschrift von Johannes Geis unter einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison bekannt.

„ Auf diese Herausforderung habe ich richtig Lust. ”
Johannes Geis

Der 25-Jährige, der im Sommer nach einjähriger Ausleihe zum FC Sevilla zum FC Schalke 04 zurückgekehrt war, dort aber keine Rolle spielte, will mithelfen, die Rückkehr in die Bundesliga zu schaffen: „Das Ziel für die verbleibende Saison ist klar: Wir wollen aufsteigen. Auf diese Herausforderung habe ich richtig Lust und möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir das erreichen“, wird Geis auf der FC-Homepage zitiert.

Über die Ablösemodalitäten vereinbarten beide Klubs Stillschweigen. Auszugehen ist aber von einer sehr kleinen Ablöse oder sogar einem ablösefreien Wechsel, zudem von einem Nachschlag, sollte der FC mit Geis den Aufstieg schaffen.

Kainz kommt nicht mehr ins Trainingslager

Während mit Geis der gesuchte Sechser bereits im Trainingslager auf Mallorca eingetroffen ist, wird der FC allem Anschein nach sogar noch ein zweites Mal auf dem winterlichen Transfermarkt zuschlagen und sich abermals in der Bundesliga bedienen.

Am Sonntagabend berichteten mehrere Medien übereinstimmend, dass auch Florian Kainz vom SV Werder Bremen unmittelbar vor einem Wechsel in die Domstadt stehen soll. Laut Bild soll der 26 Jahre alte Österreicher, der in der Bundesliga-Hinrunde für Werder auf acht Einsätze kam (fünf in der Startelf) rund 2,5 Millionen Euro Ablöse kosten.

Kainz, der noch den Medizincheck absolvieren muss und erst nach dem Trainingslager ab Freitag in Köln zum Kader stoßen soll, wäre die seit längerem gesuchte Verstärkung für die linke offensive Außenbahn. Mit dem 13-fachen Nationalspieler Österreichs würden die Geißböcke nochmals flexibler und hätten für das zu Beginn der Saison praktizierte 4-1-4-1, das im November von einem 3-5-2 abgelöst wurde, bessere Voraussetzungen.

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