1. FC Köln: Jorge Meré weiter fest eingeplant

Armin Veh rechnet nicht mit einem Abgang des Spaniers

Jorge Meré

Ausstiegsklausel bei 30 Millionen Euro: Jorge Meré. © imago images / Picture Point

Mit der Verpflichtung von Achim Beierlorzer als neuem Trainer hat der 1. FC Köln auf der für den sportlichen Bereich wohl wichtigsten Position bereits für Klarheit gesorgt. Zusammen mit dem neuen Coach wird Geschäftsführer Armin Veh nun konkret in die Kaderplanung einsteigen. Dass es keinen größeren Umbruch geben wird, hat Veh bereits erklärt und angekündigt, dass mit rund vier Neuzugängen zu rechnen ist.

Mehr Neue würden wohl nur dann kommen, wenn eigentlich eingeplante Akteure den Verein verlassen. Als Kandidaten, die bei anderen Klubs Interesse wecken könnten, werden derzeit vor allem Dominick Drexler, Jhon Cordoba und Jorge Meré gehandelt.

Ausstiegsklausel bei 30 Millionen Euro

Das Trio steht beim FC aber noch längerfristig unter Vertrag und zumindest bei Drexler und Cordoba ist bezüglich einer Ausstiegsklausel nichts bekannt. Anders bei Meré, der nach dem Aufstieg für festgeschriebene 30 Millionen Euro wechseln könnte. Trotz der unbestrittenen Qualitäten des Kapitäns der spanischen U21-Nationalmannschaft eine stattliche Summe, wegen der sich Geschäftsführer auch keine größeren Sorgen um den Verbleib des Abwehrchefs macht.

Gehen wir davon aus, dass Jorge bleibt. (Armin Veh)

„Jorge hat ein wahnsinniges Potenzial. Aber aufgrund des Aufstiegs ist die Ausstiegsklausel so hoch, dass wir jetzt keine Angst haben müssen, dass er uns verlässt“, so Veh, der im „Kicker“ (Ausgabe 41/2019 vom 16.05.2019) überdies betonte, mit Meré nicht bis 2023 verlängert zu haben, um den den 22-Jährigen schnell abzugeben.

„Wir haben seinen Vertrag verlängert, damit er noch ein paar Jahre hierbleibt, noch mehr Praxis in der Bundesliga sammelt und sich auf höchstem Niveau entwickelt“, betonte Veh und verwies zugleich darauf, dass Meré seine Einschätzung nach auch gar nicht weg wolle. „Gehen wir davon aus, dass er bleibt“, lautet das Fazit von Veh, dessen Aufgabe es nun ist, rund um Meré eine funktionierende Defensive zu basteln, die angesichts von 46 Gegentoren in der zu Ende gehenden Saison längst nicht immer vorhanden war.

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