1. FC Köln: Tschechisches Defensivtalent Alex Kral im Blick

Möglicher Nachfolger für Meré und/oder Sörensen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 15.01.21 | 13:02
Armin Veh vom 1. FC Köln

Armin Veh hat das nächste Talent für den FC im Blick. ©Imago/DeFodi

Was eine mögliche Verstärkung für die offensive Außenbahn angeht, hat der neue Trainer Markus Anfang den im Umfeld zu vernehmenden Forderungen nach einem weiteren Neuzugang erst einmal den Wind aus den Segeln genommen. Der 44 Jahre alte Fußball-Lehrer sieht den Kader bereits gut aufgestellt und generell keinen unbedingten Handlungsbedarf mehr.

Zumindest für den Moment, denn auch im Defensivbereich könnte durchaus noch die Notwendigkeit entstehen, nachzubessern. Zwar wurden mit Lasse Sobiech (FC St. Pauli) und Rafael Czichos (Holstein Kiel) bereits zwei Innenverteidiger verpflichtet, doch im Gegenzug haben mit Dominique Heintz (SC Freiburg) und Dominic Maroh auch zwei zentrale Abwehrspieler den Verein verlassen.

Sollten nun auch der offenbar als verzichtbar eingestufte Frederik Sörensen und Jorge Meré, der bis 20. Juni von einer Ausstiegsklausel Gebrauch machen kann, noch gehen, würde wohl noch ein weiterer Innenverteidiger kommen. Möglicherweise auch dann, wenn nur einer der beiden den FC verlassen sollte.

Kral-Berater bestätigt Gespräche

Für den Fall der Fälle scheinen die Geißböcke indes schon vorbereitet zu sein. Denn nach Informationen des geissblog.koeln beschäftigt sich der FC mit Alex Kral vom FK Teplice. Der 20-Jährige hat in der abgelaufenen Saison den Durchbruch geschafft und ist nicht nur zu einem der interessantesten Nachwuchsprofis in der tschechischen HET-Liga, sondern auch zum U21-Nationalspieler avanciert.

Kral, der außer in der Innenverteidigung auch im defensiven Mittelfeld spielen kann, hat nach Angaben seines Beraters Karol Kisel allerdings auch andere Anfragen vorliegen. Gespräche mit dem FC bestätigte Kisel, der in einem Wechsel nach Deutschland einen guten nächsten Karriereschritt sähe, freilich auch und bezeichnete den 1. FC Köln als „eine interessante Adresse“.

Ob das Thema Kral am Geißbockheim richtig heiß wird, hängt aber vor allem an den Personalien Meré und Sörensen. In beiden Fällen scheint derzeit noch alles möglich.

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