14. Spieltag: Karlsruher SC vs. VfL Bochum – Tipps & Prognose

Autor: Christian Slotta Veröffentlicht: Freitag, 15.01.21 | 12:52

Seit sechs Spielen ist der KSC mittlerweile ungeschlagen und will diese Serie am Freitagabend gegen den VfL Bochum fortsetzen. Die Westfalen müssen ihrerseits den Negativ-Lauf stoppen, nachdem aus den vergangenen drei Partien nur ein Punkt heraus sprang. Nach den Pleiten gegen Leipzig und in Frankfurt gelang im Spitzenspiel gegen St. Pauli immerhin ein Punkt. Mit einem Unentschieden beendeten auch die Badener den 13. Spieltag, indem sie dem 1. FC Nürnberg ein 0:0 abtrotzten. Mit einem Sieg könnte sich der KSC in die obere Tabellenhälfte schieben, während Bochum bei einer weiteren Pleite den Anschluss an die Spitze verliert.

Manuel Torres

Manuel Torres. ©Imago

Karlsruher SC: Neue Chance für Torres?

Ungeachtet der Gerüchte um einen Abgang von Manager Jens Todt, der sich mittlerweile zum KSC bekannt hat, lieferten die Karlsruhe eine ordentliche Leistung in Nürnberg ab, die wieder einmal die große Stärke der vergangenen Wochen zeigte: nämlich das Defensiv-Verhalten. Mit dem dritten Zu-Null-Spiel in Folge zeigt die Kauczinski-Elf, dass sie trotz Not-Innenverteidigung (Mauersberger/Stoll) nur schwer zu knacken ist. Eine Sprengung dieses Duos dürfte ohnehin erst nach der Länderspielpause erfolgen, da sowohl Gulde als auch Gordon mindestens bis dato ausfallen.

Derweil wird Dominic Peitz nach abgesessener Gelbsperre zurück ins Team rücken und Gaetan Krebs auf die Bank verdrängen. Erstmals seit dem 7. Spieltag darf sich auch Manuel Torres Hoffnungen auf einen Einsatz von Beginn an machen. In Nürnberg kam der Deutsch-Spanier bereits zur Halbzeit für den blassen Barry ins Spiel, der zudem unter der Woche an einer Erkältung litt. Für den diese Saison noch nicht überzeugenden Torres könnte das Aufeinandertreffen mit Bochum ein gutes Omen sein, traf er beim 1:1 im Vorjahr doch gegen den VfL.

VfL Bochum: Wohin mit Simunek?

Der KSC liegt den Bochumern, wie ein Blick in die Statistiken der vergangenen Jahre zeigt. Die letzten acht Duelle mit den Karlsruher hat der VfL allesamt nicht verloren, wobei sich die Kontrahenten auch sechsmal die Punkte teilten. Mit einem Zähler dürfte Trainer Gertjan Verbeek diesmal aber nicht zufrieden sein, der bereits nach dem Pauli-Spiel ankündigte „bald wieder zu siegen, wenn wir so weitermachen“ (vfl-bochum.de). Wie seine Startelf für diesen Plan aussieht, ist noch offen. Jan Simunek feierte ein starkes Startelf-Comeback auf der Sechs und hatte mit einem Lattenschuss sogar die Chance, sich als Siegtorschütze unverzichtbar zu machen.

Da Verbeek im Mittelfeld allerdings auf das eingespielte Duo Hoogland/Losilla (zurück nach Sperre) setzt, bliebe für den Tschechen nur ein Platz auf der etatmäßigen Position in der Innenverteidigung. Dort gibt es allerdings keinen Grund, Bastians und Fabian heraus zu nehmen, sodass Simunek sich wohl auf der Bank wiederfinden wird. Dort wird wohl auch Thomas Eisfeld Platz nehmen, der seine Chance gegen Pauli nicht nutzte. Als Alternative stünden Youngster Bulut sowie Peniel Mlapa zur Verfügung. Mlapa überzeugte nach seiner Einwechslung gegen St. Pauli mit viel Dynamik, was gegen einen tief stehenden KSC sicher ein probates Mittel ist.

Tipps zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß:18.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 22.15 auf Sport1 (Hattrick – die 2. Bundesliga)

Wett Tipps: Sechs der letzten acht direkten Duelle endeten unentschieden. Dieser Tipp bringt beim Wettanbieter Interwetten eine 3,30-Quote. Wetten auf Sieg des KSC erzielen beim österreichischen Buchmacher bet-at-home eine 2,50-Quote, während auf den VfL-Erfolg der 2,75-fache Gewinn winkt.

Voraussichtliche Aufstellungen

KSC: Orlishausen; Valentini, Stoll, Mauersberger, Kempe; Prömel, Peitz, Torres, Yamada, Nazarov, Hoffer.

Bochum: Luthe; Celozzi, Fabian, Bastians, Perthel; Losilla, Hoogland, Haberer, Mlapa, Terrazzino; Terodde.

Schiedsrichter: Peter Sippel (München).