2. Bundesliga: Die Erkenntnisse des 24. Spieltags

Unsere Analyse zum Wochenende

Autor: Christian Slotta Veröffentlicht: Mittwoch, 22.03.17 | 08:52
Arne Feick im Zweikampf mit Enrico Valentini.

Arne Feick (l.) entwickelt sich langsam zum Torjäger: Der Heidenheimer erzielte zuletzt 3 Tore in 3 Spielen. ©Imago

Ein Linksverteidiger entdeckt seine Torjäger-Qualitäten, zwei Dynamo-Spieler treffen nur im Gleichschritt und die Braunschweiger Eintracht mag ganz offensichtlich Rückstände – das sind unsere Erkenntnisse zum 24. Spieltags der 2. Bundesliga!

1. FC Heidenheim: Goalgetter Arne Feick

Normalerweise sind beim 1. FC Heidenheim Spieler wie Marc Schnatterer, Tim Kleindienst oder John Verhoek für das Toreschießen zuständig. In den vergangenen drei Wochen hat sich aber ein Spieler auf Rang vier der internen Torschützenliste geschossen, mit dem viele nicht gerechnet haben: Linksverteidiger Arne Feick erzielte am Freitag in Braunschweig zum dritten Mal in Folge einen Treffer.

Der 28-Jährige ist bislang nicht gerade als Goalgetter aufgefallen – in den vergangenen sechs Spielzeiten traf er insgesamt nur 4-mal. Für seinen persönlichen Saisonrekord (zehn Tore in der Drittliga-Saison 2008/09 für Erzgebirge Aue) wird es wohl nicht mehr reichen, dennoch dürfte Feick zumindest mit seiner persönlichen Ausbeute aus den jüngsten drei Partien sehr zufrieden sein.

Dynamo Dresden: Tor-Kumpane Berko & Heise

Dynamo Dresden gewann am Wochenende mit 2:0 gegen den SV Sandhausen. Das ist soweit erst einmal nichts Ungewöhnliches. Doch wenn man einen Blick auf die Torschützen Erich Berko und Philip Heise wirft, dann fällt etwas Spezielles auf: Beide trafen erstmals beim 2:1 in Nürnberg Ende Januar für die SGD – und beide erzielten jetzt gegen Sandhausen jeweils ihren zweiten Saisontreffer.

„ Mal sehen, wie oft das diese Saison noch vorkommt. ”
Erich Berko

Mit ihren Toren sorgten die beiden Tor-Kumpane (Berko legte übrigens Heises Treffer auch noch auf) für den ersten Heimsieg Dresdens im Jahr 2017. Und wenn es nach Erich Berko geht, dann kann das mit den Parallel-Toren von ihm und Philip Heise durchaus so weitergehen: „Das war jetzt eine Wiederholung. Mal sehen, wie oft das diese Saison noch vorkommt“, so Berko nach dem Spiel bei Dynamo TV mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht.

Eintracht Braunschweig: Willkommene Rückstände?

Wie Dresden hat auch Eintracht Braunschweig am Wochenende zum ersten Mal in diesem Jahr im eigenen Stadion gewonnen. Der 3:2-Siegtreffer von Ken Reichel in der Nachspielzeit hatte „Tor des Monats“-Qualität. Doch viel bemerkenswerter war, dass der BTSV damit wieder einmal einen Rückstand gedreht hat.

Schon beim 2:1-Sieg in Düsseldorf vergangene Woche war den Niedersachsen das gelungen, in der Woche zuvor reichte es gegen Stuttgart nach Rückstand immerhin noch zu einem Punktgewinn. Insgesamt haben die Braunschweiger schon 15 Punkte geholt, wenn der Gegner in Führung gegangen ist. Besser war hier nur Hannover 96 (16 Zähler nach Rückständen).

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