28. Spieltag: Braunschweig vs. Paderborn – Tipp, Prognose & Aufstellungen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.20 | 09:36

Unter Müller weiter ungeschlagen?

Den Aufstieg gaben beide Vereine vor der Saison zwar nicht ausdrücklich als Ziel aus, doch im oberen Drittel der Tabelle wollten Eintracht Braunschweig und der SC Paderborn schon mitmischen. Braunschweig ist dies zwar lange gelungen, doch nach nur drei Punkten aus den vergangenen sechs Partien ohne Sieg ist die Eintracht inzwischen bis auf den neunten Platz abgerutscht.

Während Braunschweigs Ofosu-Ayeh wohl ausfällt, will Stoppelkamp mit Paderborn punkten © Imago

Während Braunschweigs Ofosu-Ayeh wohl ausfällt, will Stoppelkamp mit Paderborn punkten © Imago

Die Stimmung im Umfeld ist wenig überraschend nicht die beste und um zumindest noch mit einem positiven Gefühl in die Sommerpause gehen zu können, sollte die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht im Schlussspurt noch punkten.

Die Braunschweiger Sorgen hätte man beim SC Paderborn freilich gerne, reist der Bundesliga-Absteiger doch als Tabellensiebzehnter nach Niedersachsen und droht weiterhin durchgereicht zu werden. Hoffnung macht aber jüngste Bilanz mit vier ungeschlagenen Spielen in Serie. Nach der Trennung von Stefan Effenberg, der sich mit einem 0:0 beim Karlsruher SC verabschiedete, holte der SCP unter dem neuen Coach Rene Müller fünf von neun möglichen Punkten und hofft nun in Braunschweig an den ersten Auftritt unter Müller in der Fremde, dem 4:3-Sieg beim FC St. Pauli, anknüpfen zu können.

Eintracht Braunschweig: Heimbilanz noch okay

Während aus den fünf Auswärtsspielen seit der Winterpause nur ein Punkt geholt wurde, hat sich Braunschweig vor heimischem Publikum zumindest halbwegs ordentlich präsentiert. Einem schmeichelhaften 1:0-Sieg gegen Arminia Bielefeld folgten zuletzt Heim-Unentschieden gegen den FSV Frankfurt (0:0) und den MSV Duisburg (1:1), die freilich weder Spieler noch Fans und Verantwortliche zufrieden stellten.

Bei der SpVgg Greuther Fürth (0:3) und beim 1. FC Union Berlin (1:3) kassierte die Eintracht zuletzt zwei eher untypische Niederlagen, hatte die nach wie vor zweitbeste Defensive der Liga doch an den 25 Spieltagen zuvor lediglich 21 Gegentreffer zugelassen. Daher dürfte es der erste Ansatz von Coach Lieberknecht sein, die Hintermannschaft wieder zu stabilisieren.

Dass mit Innenverteidiger Marcel Correia, den beiden Rechtsverteidigern Maximilian Sauer und Phil Ofosu-Ayeh sowie Sechser Adam Matuschyk gleich vier Defensivkräfte fehlen, vereinfacht dieses Vorhaben indes nicht. Vor allem auf der rechten Abwehrseite muss Trainer Lieberknecht zu einer Notlösung greifen. Am wahrscheinlichsten ist, dass Joseph Baffo aus dem Zentrum nach rechts rückt, aber auch eine Variante mit dem vielseitigen Marc Pfitzner ist denkbar.

In der Offensive sind im Vergleich zum schwachen Auftritt in Berlin ebenfalls Änderungen nicht unwahrscheinlich. Seinen Platz sicher haben dürfte aber Youngster Phillip Tietz, der nach seinem Premierentreffer klar als Angreifer Nummer eins gilt. Denkbar, dass Gerrit Holtmann neu in die Mannschaft rückt und die Offensive inklusive Salim Khelifi insgesamt sehr jung ist.

SC Paderborn: Erstmals Änderungen nötig

Nachdem er sowohl bei den Heim-Unentschieden gegen Greuther Fürth (1:1) und den MSV Duisburg (0:0) als auch beim 4:3-Erfolg beim FC St. Pauli auf die gleiche Startelf vertraut hatte, muss Rene Müller in seinem vierten Spiel als Trainer des SC Paderborn erstmals mindestens eine Änderung an seiner Startelf vornehmen.

Gezwungenermaßen, denn Khaled Narey ist nach seiner gelb-roten Karte gegen Duisburg gesperrt. Obwohl auch Marcel Ndjeng als Rechtsverteidiger in Frage käme, hat sich Müller bereits frühzeitig darauf festgelegt, dass anstelle von Narey Michael Heinloth beginnen wird.

Darüber hinaus ist nicht auszuschließen, dass ein zweiter Wechsel nötig ist. Denn hinter dem Einsatz von Tim Sebastian, der sich zu Beginn der vergangenen Woche einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zugezogen hat, steht ein Fragezeichen. Der Routinier trainiert zwar wieder, beschränkte sich aber noch am Mittwoch auf Laufeinheiten. Sollte Sebastian den Daumen senken, würde mit Niklas Hoheneder ausgerechnet der Akteur in die Mannschaft zurückkehren, der von Sebastian verdrängt wurde und letztmals vor Weihnachten im Einsatz war. Florian Ruck wäre eine andere Option, doch die Tendenz dürfte im Fall der Fälle zum erfahrenen Hoheneder gehen.

Im Offensivbereich sind derweil trotz der torlosen 90 Minuten gegen Duisburg keine Änderungen zu erwarten.

Tipps & Aufstellungen zum Spiel

Wett Tipps: Paderborn ist bislang neunmal in Braunschweig angetreten und hat bei drei Remis und sechs Niederlagen noch nie an der Hamburger Straße gewonnen. Einmal ist aber bekanntlich immer das erste Mal und die Formkurve beider Mannschaften lässt einen Premierensieg des SCP in Braunschweig nicht unmöglich erscheinen. Die Quote 4,00 von Bet3000 für Wetten auf Paderborn ist auf jeden Fall sehr lukrativ. Wer es etwa vorsichtiger mag, kann sich auch für Doppelte Chance X2 immerhin noch die Quote 1,80 sichern.  Hier mit Höchstquote wetten & 100% gratis auf deine Einzahlung erhalten!

Trotz der sechs Gegentore in den letzten beiden Spielen hat Braunschweig immer noch die zweitbeste Defensive der Liga, während Paderborn sich defensiv stabilisiert und in den vergangenen sechs Partien nur noch sechs Tore zugelassen hat. Zweimal hielten die Ostwestfalen den Laden sogar dicht. Eine Wette auf Under 2,5 mit der Quote 1,75 von Bet3000 ist unter dem Strich daher naheliegend. Hier mit Höchstquote wetten & 100% gratis auf deine Einzahlung erhalten!

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Freitag, 18.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 22.15 Uhr bei Hattrick – die 2. Bundesliga (Sport 1)