Eintracht Braunschweig: Alle Mann an Bord – Marc Arnold sieht positive Entwicklung

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.20 | 09:33

Die Siege bei Arminia Bielefeld (2:0) und gegen den Karlsruher SC (6:0) haben dafür gesorgt, dass Eintracht Braunschweig mit einem positiven Gefühl in die Länderspielpause gegangen ist, in der mit einem 4:0 bei Regionalligist Germania Halberstadt weiteres Selbstvertrauen getankt worden ist.

Am Sonntag beim FSV Frankfurt und eine Woche später gegen den FC St. Pauli peilt der BTSV nun die nächsten Erfolge an, mit denen man sich erst einmal im vorderen Tabellendrittel festsetzen würde. Und das ist im zweiten Jahr nach dem Abstieg aus der Bundesliga auch das Ziel der Eintracht, bei der zumindest die personellen Voraussetzungen für weitere Erfolge gut stehen. Denn inzwischen sind auch die zuletzt leicht angeschlagenen Mirko Boland und Emil Berggreen, die am Freitag in Halberstadt geschont wurden, wieder ins Training eingestiegen und bereit für die Partie in Frankfurt. Trainer Torsten Lieberknecht kann damit aus dem Vollen schöpfen, zumal auch Phil Ofosu-Ayeh am Sonntag wieder einsatzbereit sein sollte.

Marc Arnold sieht verbessertes Defensiv-Verhalten

Der Sportliche Leiter Marc Arnold, der sich nach dem Fehlstart mit nur einem Punkt aus den ersten drei Partien schon von mancher Seite Kritik an seiner Transferpolitik gefallen lassen musste, sieht insgesamt eine sehr positive Entwicklung, die Arnold im „Kicker“ mit dem Vergleich zum Spätsommer 2014 untermauert: „Mittlerweile greifen die Mechanismen, und das Team wächst zusammen. In Bielefeld war die Truppe so weit und so reif, die guten Leistungen auch in Punkte umzumünzen. Nach fünf Spieltagen haben wir sieben Punkte auf dem Konto, das sind drei mehr als zum gleichen Zeitpunkt in der vergangenen Saison.“

Als richtige Maßnahme bewertet Arnold nach inklusive DFB-Pokal sechs Pflichtspielen insbesondere auch die zunächst von vielen Beobachten skeptisch gesehene Umstellung auf Dreier-Abwehrkette: „Der Ansatz war, dass wir in der vergangenen Saison relativ viele Tore bekommen haben. Wir wollten das System verändern, ohne unser Offensivspiel zu vernachlässigen. Die Entwicklung geht in die richtige Richtung. Wir haben vier von sechs Pflichtbegegnungen zu null gespielt.“

[ad#ads]