Eintracht Braunschweig: Behrendt-Einstand ohne Gegentor

Defensive mit dem Neuzugang stabiler

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 12.01.21 | 07:22
Daniel Meyer

Zufrieden mit seinem neuen Innenverteidiger: Daniel Meyer. © imago images / osnapix

Den Relegationsplatz, auf den die Mannschaft von Trainer Daniel Meyer am Freitag durch den Sieg des SV Sandhausen gegen den 1. FC Heidenheim abgerutscht war, wurde Eintracht Braunschweig am Montagabend anders als erhofft nicht wieder los. Immerhin aber gelang es dem BTSV, Fortuna Düsseldorf ein 0:0 abzutrotzen und damit die Serie des zuvor fünf Mal in Folge siegreichen Bundesliga-Absteigers zu beenden.

Ein Grund für den Punktgewinn war die im Vergleich zum bisherigen Saisonverlauf und auch zum 1:3 in der Vorwoche bei Erzgebirge Aue stabilisierte Defensive. 32 Gegentreffer sind ligaweit zwar nach wie vor der zweitschwächste Wert nach den Würzburger Kickers (35), doch macht die Vorstellung gegen Düsseldorf Hoffnung darauf, dass die Gegentorflut deutlich eingedämmt werden kann.

Ein wesentlicher Faktor für die neue Stabilität war schon gegen Düsseldorf Winterneuzugang Brian Behrendt, der ein gutes Debüt als rechts Glied einer Dreierkette mit Dominik Wydra im Zentrum und Jannis Nikolaou auf links feierte. „Brian Behrendt hat das gezeigt, was wir uns versprochen haben. Er hat sehr klar, sehr routiniert gespielt, wenig Fehler angeboten und schnell in unsere Abläufe reingefunden“, fand Coach Meyer denn auf der vereinseigenen Webseite auch lobende Worte für seinen erfahrenen Neuzugang.

Die Offensive bereitet weiter Sorgen

Behrendt selbst, der es im Herbst bei Arminia Bielefeld nur auf drei Einwechslungen in der Bundesliga brachte und seit Ende Oktober gar nicht mehr auf dem Platz gestanden war, zog auch ein insgesamt positives Fazit seiner Premiere im Eintracht-Trikot: „Ich habe lange nicht gespielt, Luft nach oben ist immer, aber ich bin zufrieden mit dem ersten Spiel.“

Am Freitag im Kellerduell in Würzburg gilt es nun, an die Defensivleistung anzuknüpfen und gleichzeitig offensiv zuzulegen. Schließlich sind 14 erzielte Tore der schwächste Wert aller Zweitligisten, der sich auch mit einer stabileren Hintermannschaft kaum auf Dauer kompensieren lassen wird.