Eintracht Braunschweig: Chancenverwertung als Manko

Erhoffter Befreiungsschlag bleibt aus

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 17.09.20 | 08:04
Torsten Lieberknecht

In der Schlussphase gegen Bielefeld auf der Tribüne: Torsten Lieberknecht ©Imago/Revierfoto

Schon zum 15. Mal im 31. Spiel und aktuell zum dritten Mal in Folge teilte Eintracht Braunschweig am Freitagabend die Punkte. Mit dem 0:0 gegen Arminia Bielefeld treten die Niedersachsen allerdings weiter auf der Stelle und gehören bei nur zwei Punkten Vorsprung auf Relegationsplatz 16 zum großen Kreis der Teams, die noch bangen müssen.

Dabei hätte die Eintracht gegen Bielefeld durchaus die Möglichkeiten gehabt, um einen Befreiungsschlag zu landen. Trainer Torsten Lieberknecht, der zehn Minuten vor Schluss nach einem Tritt gegen eine Wasserflasche in Folge eines Pfiffs von Schiedsrichter Alexander Sather auf die Tribüne musste, haderte denn auch nicht nur mit einigen Fehlentscheidungen.

„ Wir müssen uns an die eigene Nase fassen. ”
Torsten Lieberknecht

„Wir hatten hundertprozentige Torchancen und müssen uns an die eigene Nase fassen, dass wir diese nicht nutzen“, so Lieberknecht, der auf der vereinseigenen Webseite aber auch betonte, „stolz auf meine Truppe“ zu sein und zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben zu blicken: „Wenn wir so spielen wie heute, ist mir nicht bange vor den nächsten Partien.“

Ein happiges Restprogramm wartet

Lieberknecht weiß freilich ebenso wie seine Spieler, die unisono auch mit der Chancenverwertung haderten, um die Schwere des Restprogramms. nächste Woche geht es zum 1. FC Nürnberg, der im Aufstiegsrennen unbedingt gewinnen will. Ebenso wie Holstein Kiel, wo die Eintracht am 34. Spieltag zu Gast ist. Und dazwischen kommt mit dem FC Ingolstadt ein individuell starkes Team nach Braunschweig.

Drei Punkte werden vermutlich mindestens noch nötig sein, um die Relegation zu vermeiden, die natürlich so schnell wie möglich eingefahren werden sollen, um nicht bis zum Schluss zittern zu müssen.

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