Eintracht Braunschweig: Christoph Kramer kommt wohl nicht – Dementi in Sachen Volkan Okumak

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 07.05.13 | 06:01

Von einer eher mauen Vorstellung beim 0:0 gegen Energie Cottbus am Montagabend ließ sich bei Eintracht Braunschweig keiner die nach dem vergangene Woche geschafften Bundesliga-Aufstieg blendende Laune verderben. Auch, dass Cottbus bei besserer Chancenverwertung das Spiel eigentlich hätte gewinnen müssen, störte rund um die Hamburger Straße niemanden wirklich.

Schon eher dürften Sportchef Marc Arnold und Trainer Torsten Lieberknecht enttäuscht zur Kenntnis nehmen, dass der als Wunschspieler für das zentrale Mittelfeld ins Visier genommene Christoph Kramer wohl nicht nach Braunschweig wechseln wird. Wie „Bild“ berichtet, hat der 22-Jährige bezüglich seiner Zukunft die Zahl der möglichen Vereine auf drei reduziert. Der seit 2011 und noch bis zum Ende dieser Saison an den VfL Bochum ausgeliehene und anschließend wieder an Bayer Leverkusen gebundene Kramer verrät auch weitere Details zur geplanten abermaligen Ausleihe: „Leverkusen und ich haben drei Vereine ausgewählt: Die Entscheidung fällt zwischen dem VfL, einem Bundesligisten sowie einem Erstligisten aus dem Ausland.“

Beim Bundesligisten soll es sich offenbar um den SC Freiburg, der einen exzellenten Ruf als Talentschmiede genießt, und nicht um die Eintracht oder den ebenfalls interessierten Mitaufsteiger Hertha BSC handeln.

Unterdessen kann man auch einen anderen mit der Eintracht in Verbindung gebrachten Namen schon wieder streichen. So wird der 23 Jahre alte Volkan Okumak vom West-Regionalligisten SC Wiedenbrück nicht nach Braunschweig wechseln. Nachdem Stephan Engels, Trainer von Wiedenbrücks letztem Gegner 1. FC Köln II, Okumak in einem Zusammenhang mit Braunschweig brachte, folgte das Dementi von Wiedenbrücks Coach Theo Schneider via „Reviersport“ auf den Fuß: „Ich weiß auch nicht, was meinen Kollegen da geritten hat. Ich habe noch am Abend mit Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht telefoniert und er sagte mir, dass da überhaupt nichts dran ist. Das ist eine Ente.“