Eintracht Braunschweig: Die Zukunftsplanungen haben begonnen

Elf Verträge laufen aus

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 16.11.17 | 13:15
Salim Khelifi

Soll bei der Eintracht bleiben: Salim Khelifi © Imago

Auf Marc Arnold warten arbeitsintensive Wochen. Der Sportchef von Eintracht Braunschweig muss nicht nur versuchen, den Kader in der Winterpause mit zwei bis drei neuen Spielern zu verstärken, sondern den Blick auch schon auf die neue Saison richten.

Denn nach jetzigem Stand laufen zum Saisonende nicht weniger als elf Verträge aus, darunter auch die Arbeitspapiere von Stammkräften wie dem aktuell verletzten Joseph Baffo, Maximilian Sauer oder Salim Khelifi.

Bei diesem Trio ist wahrscheinlich, dass die Eintracht bald in die Offensive gehen wird. Im „Kicker“ (Ausgabe 93/2017 vom 16.11.2017) kündigte Arnold jedenfalls schon an, dass Khelifi einer der Kandidaten sei, „mit denen wir frühzeitig verlängern wollen.“

Was wird aus Zuck, Schönfeld und Hochscheidt?

Bei den übrigen acht Profis mit auslaufenden Arbeitspapieren sind vermutlich eher noch keine Grundsatzentscheidungen gefallen, wobei die Eigengewächse Niko Kijewski, Phillip Tietz und Eros Dacaj ebenso wie Ersatztorwart Marcel Engelhardt als Perspektivspieler weiter eine Rolle spielen sollten.

Bei Hendrick Zuck, Jan Hochscheidt und dem gerade nach langer Zwangspause zurückgekehrten Patrick Schönfeld dürfte derweil einiges von den Leistungen der kommenden Monate abhängen. Im Moment scheinen vor allem beim in dieser Saison nur viermal von Beginn an aufgebotenen Hochscheidt die Zeichen eher auf Abschied zu stehen.

Bleibt noch Domi Kumbela, der im Moment mit einem Haarriss pausieren muss und in sechs Einsätzen dieser Saison erst einmal getroffen hat. Der Angreifer, der im April 34 Jahre alt wird, hat aufgrund seiner Verdienste zwar Aussichten auf einen neuen Einjahresvertrag, als Stammspieler dürfte der Routinier aber eher nicht mehr eingeplant.

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