Eintracht Braunschweig: Felix Dornebusch in der Pole Position

Neuer Torwart erhält den Vorzug vor Jasmin Fejzic

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 21.09.20 | 08:10
Felix Dornebusch im Test gegen De Graafschap.

Felix Dornebusch kam im Sommer aus Nürnberg an die Hamburger Straße. ©imago images/Jan Huebner

Die Aufstiegseuphorie rund um Eintracht Braunschweig, die mit dem 5:4-Coup in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Hertha BSC noch weiter entfacht wurde, hat mit der gestrigen 0:2-Niederlage beim 1. FC Heidenheim einen ersten Dämpfer erhalten. Generell war Trainer Daniel Meyer mit dem Auftreten seiner Schützlinge durchaus einverstanden, vermisste allerdings sowohl vor dem eigenen als auch und vor allem vor dem gegnerischen Tor den letzten Tick.

„Wir sind heute maximal unzufrieden. Ich denke, wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, aber wir müssen einfach in den entscheidenden Situationen präsenter sein. Wir haben kaum Durchschlagskraft entwickelt und zu wenig Torgefahr ausgestrahlt“, wird der BTSV-Coach auf der vereinseigenen Webseite zitiert.

Marcel Engelhardt nur die Nummer drei

Schon vor Spielbeginn hatte Meyer für eine kleine Überraschung personeller Natur gesorgt. Denn im Vergleich zum Pokalspiel rückte Neuzugang Felix Dornebusch für Routinier Jasmin Fejzic zwischen die Pfosten.

„ Ich denke, dass Felix ein Stück weit besser zu unserer Spielidee passt. ”
Daniel Meyer

„Wir haben das Gefühl, dass wir in der Lage sind, Spielkontrolle zu haben und über ihn mit Verlagerungen Räume öffnen zu können. Ich denke, dass Felix ein Stück weit besser zu unserer Spielidee passt“, begründete Meyer im „kicker“ (Ausgabe 78/2020 vom 21.09.2020) die Entscheidung für Dornebusch, der in Heidenheim beim Elfmeter-Gegentor zum 0:1 durch Patrick Schmidt machtlos war, beim 0:2 durch Kevin Sessa aber vielleicht etwas entschlossener hätte zu Werke gehen können.

Endgültig entschieden ist das Rennen um die Braunschweiger Nummer eins indes noch nicht. Klar aber scheint, dass nur Fejzic und Dornebusch um den Stammplatz rangeln. Marcel Engelhardt, der mit starken Leistungen im Endspurt der vergangenen Saison ein Garant für den Aufstieg war, ist aktuell in der internen Hierarchie nur an dritter Stelle angesiedelt.